Lebensweisheiten Philosophie

Philosophie berührt sämtliche Themen des Lebens. Hier erhalten Sie tiefsinnige Gedanken und Texte zu den Themen Philosophie, Weisheit, Wissen, Ethik, Gut und Böse, über das Leben, die Politik u.a.m. Kluge Zitate und Lebensweisheiten grosser Denker aus vielen Epochen und Kulturkreisen.

Das Feld der Philosophie

Das Feld der Philosophie lässt sich auf folgende Fragen bringen: Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch?

(Immanuel Kant, 1724-1804, deutscher Philosoph)

Gut sein

Gut sein ist Hauptsache! Einfach und schlicht gut sein, das löst und bindet alles und ist besser als alle Klugheit und Rechthaberei.

(Rosa Luxemburg, 1871–1919, polnisch-deutsche Politikerin)

Anpassen

Jeder Chinese, so oberflächlich er denken, so unzweckmässig er handeln mochte, lebte bisher eine tiefe Philosophie; er rechnete mit der Aussenwelt als einem wirklich Äusseren, suchte das Eigentliche in einer anderen Dimension. In Europa tun dies meist nur Frauen, die dort weitaus die tieferen Lebensphilosophen sind. Die Frau ist denn auch typischerweise konservativ. In der Tat: wenn das Eigentliche von äusseren Verhältnissen keinesfalls in Mitleidenschaft gezogen wird, dann erscheint es leicht zweckmässiger, in einer unveränderlichen Umwelt zu leben, der man ein für alle Male angepasst ist, als sich immer wieder neu anpassen zu müssen, ohne dadurch ein besseres Gesamtergebnis zu erzielen.

(Hermann Graf Keyserling, 1880-1946, deutschbaltischer Philosoph)

Die Philosophie triumphiert

Die Philosophie triumphiert leicht über vergangene und
zukünftige Leiden. Aber die gegenwärtigen Leiden
triumphieren über sie.

(François de La Rochefoucauld, 1613-1680, französischer
Schriftsteller)

Lebensspanne

Eine Welt, die Platz für die Öffentlichkeit haben soll, kann nicht nur für eine Generation errichtet oder nur für die Lebenden geplant sein; sie muss die Lebensspanne sterblicher Menschen übersteigen.

(Hannah Arendt, 1906-1975, deutsch-amerikanische Politologin)

Studiere nur und raste nie

Studiere nur und raste nie!
Du kommst nicht weit mit deinen Schlüssen;
das ist das Ende der Philosophie,
zu wissen, dass wir glauben müssen.

(Emanuel Geibel, 1815-1884, deutscher Lyriker)



Philosophieren

Wo wir philosophieren stellen wir in Frage und nehmen nicht alles einfach hin, nur weil es bequem ist.

(© Hanna Schnyders)

Religion

Religion ist eben nicht Philosophie, aber es hat noch nie eine Religion gegeben und kann keine geben, die nicht auf Philosophie gegründet ist, die nicht die philosophischen Errungenschaften des Volkes zur Voraussetzung gehabt hätte. Das höchste Ziel, dem alle Philosophie zustrebt, ist und bleibt ja immer der Gottesbegriff.

(Friedrich Max Müller, 1823-1900, britischer Indologe, Sprach- und Religionswissenschaftler)

Philosophie

Philosophie, Geisteswissenschaften im Allgemeinen, sollten wieder mehr Bedeutung bekommen. Die Welt ist zu komplex, um sie nur aus einer Sicht zu sehen und verstehen zu wollen.

(© Hanna Schnyders)

Mensch - Sache

Ganz im Gegensatz zum kategorischen Imperativ, dass jeder Mensch als Selbstzweck, nicht als Mittel zu betrachten sei, ist die Frau in der alten Sexualmoral bisher nicht als Mensch, als Seele, als Persönlichkeit gewertet worden, sondern als Sache, als Leib, als Mittel zum Genuss oder Kindergebärerin.

(Helene Stöcker, 1869-1943, deutsche Frauenrechtlerin, Sexualreformerin, Pazifistin und Publizistin)

Die Lehren der Philosphie

Die Lehren der Philosophie muss man zwar kennen,
leben muss man aber nach Bürgerart.

(Tillius Cicero, 106-43 v.Chr., römischer Philosoph, Schriftsteller)

Kinderfragen

Eltern sollten die frappierenden Fragen und geplapperten Drolligkeiten ihrer Kinder sorgsam aufzeichnen und sie erst den Zwanzigjährigen überreichen. Man könnte daraus mehr profitieren als aus allen Philosophien zusammengenommen.

(Carl Ludwig Schleich, 1859-1922, deutscher Arzt, Erfinder der Anästhesie und Schriftsteller)



GEDANKEN zur PHILOSOPHIE / dem Philosophieren

Fragen und Antworten

Ist die Philosophie das Mikroskop des Gedankens?
(Victor Hugo, 1802-1885)

Oder ist Philosophie eine Art Rache der Wirklichkeit,
wie Nietzsche meinte?

Oder ist sie gar ein Kampf gegen die Verhexung
unseres Verstandes durch die Mittel unserer Sprache,
wie es Ludwig Wittgenstein untersuchte?

Zitate Philosophie - die Liebe zur Weisheit, zum Wissen.

Die Philosophie hat im Gegensatz zu den einzelnen Wissenschaften keinen begrenzten Gegenstandsbereich. Allgemein könnte man sie als den Versuch der kritisch-rationalen Selbstprüfung des Denkens bezeichnen, als eine methodische Reflexion, die sich inhaltlich tendenziell auf eine Gesamtdeutung der Welt und der menschlichen Existenz richtet.

Jeder Versuch den Begriff "Philosophie" zu definieren oder den Bereich der Philosophie näher einzugrenzen, ist bereits Gegenstand der Philosophie selbst.

> Quelle Wikipedia Philosophie



Ergebung oder Auflehnung

Ergebung – oder Auflehnung –? Ja, wenn sich das ein für alle Mal entscheiden liesse. Fühlen wann zum einen, wann zum andern der Anlass gegeben ist, das erst ist Religion – oder Philosophie – oder beides zugleich.

(Arthur Schnitzler, 1862-1931, österreichischer Dramatiker und Erzähler)

Wissen wollen, was wahr ist

Wer zum Denken von Natur die Richtung hat, muss erstaunen und es als ein eigenes Problem betrachten, wenn er sieht, wie die allermeisten Menschen ihr Studieren und ihre Lektüre betreiben. Nämlich es fällt ihnen dabei gar nicht ein, wissen zu wollen, was wahr sei; sondern sie wollen bloss wissen, was gesagt worden ist. Sie übernehmen die Mühe des Lesens und des Hörens, ohne im Mindesten den Zweck zu haben, wegen dessen allein solche Mühe lohnen kann, den Zweck der Erkenntnis, der Einsicht: sie suchen nicht die Wahrheit, haben gar kein Interesse an ihr. Sie wollen bloss wissen, was alles in der Welt gesagt ist, eben nur um davon mitreden zu können, um zu bestehen in der Konversation, oder im Examen, oder sich ein Ansehen geben zu können. Für andere Zwecke sind sie nicht empfänglich. Daher ist beim Lesen oder Hören ihre Urteilskraft ganz untätig und bloss das Gedächtnis tätig. Sie wiegen die Argumente nicht: sie lernen sie bloss. So sind leider die allermeisten: deshalb hat man immer mehr Zuhörer für die Geschichte der Philosophie, als für die Philosophie.

(Arthur Schopenhauer, 1788-1860, deutscher Philosoph)

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Philosophie ist Erkenntnis

Philosophie ist Erkenntnis. Das ist vielleicht der einzige Satz, über den die Philosophen immer einig gewesen sind.

(Egon Fridell, 1878-1938, österreichischer Schriftsteller, Kulturphilosoph)

Wünsche für die Frau

Ich wünsche für die Frauen keine Macht über Männer, aber die Macht über sich selbst.

(Mary Wollstonecraft, 1759-1797, englische Schriftstellerin, Philosophin, Übersetzerin)

Verlieren

Ich gehe in mich und verliere damit die Welt.
Ich gehe in die Welt und verliere mich selbst.

(Friedrich Hegel, 1770-1831, deutscher Philosoph)

Ewig ein Gedicht

Ihr sucht und sucht: »Wo ist die Ewigkeit?«
»Jenseits des Todes! Ueber unsern Sternen!
Hier ist die Zeit, und grad nur in der Zeit
Hat für das ewge Leben man zu lernen.
Hier sind die Jahre, Monde, Tage, Stunden;
Wir leben nach des Uhrenzeigers Lauf.
Hat er die Zwölf, die Mitternacht, gefunden,
So kommt die Ewigkeit, die Zeit hört auf.«

So wird von euch gesprochen und gedacht;
So hören es die Schüler von den Meistern,
Und während Einer frech darüber lacht,
Lässt sich der Andere davon begeistern.
Ihr meint, die Ewigkeit sei nur zu glauben,
Sei eine Zweifelssache, ein Vielleicht,
Und sendet aus der Arche eure Tauben,
Von denen keine auf zur Wahrheit steigt.

So hört es denn: Die Ewigkeit ist dort,
Ist hier, ist vor und nach euch, allerorten,
Der Zeitenraum, der grenzenlose Ort,
Der nur im Wechsel endlich ist geworden.
Sobald die ewge Liebe schöpfrisch handelt,
Hat ihren Rathschluss sie in Form gebracht
Und die Unendlichkeit in Zeit verwandelt,
Doch diese Zeit als ewig sich gedacht.

So lebt ihr also in der Ewigkeit;
Euch ward die Gnade, sie als Zeit zu fassen.
Benützt ihr sie, so wird als Seligkeit
Der Herr sie euch für ewig, ewig lassen.
Wer dies nicht tut, dem steht der Abgrund offen,
Aus dem die Erdenstunde ihn gebar,
Und nur vom Himmel ist für ihn zu hoffen,
Dass er das wieder wird, was hier er war.

(Karl May, 1842-1912, deutscher Schriftsteller)

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