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Zitate

Schöne und kurze Zitate, kluge und weise Aphorismen, Gedanken und Texte zu vielen Themen des Lebens und der Liebe, aus verschiedenen Epochen.

BAUM DES ERNSTES

Am Baum des Ernstes ist die Heiterkeit die Blüte.

(Ferruccio Busoni, 1866-1924, italienischer Pianist, Komponist)

EINEN FREUND HABEN

Wer so recht sich selbst leben könnte! Einsam wie und wann er wollte, nur mit sich und seinem Gott in Zwiesprach; aber einen Freund zu haben, wie lieblich! Wo findest du ihn aber, dass er zu dir stimmte, dich nicht hindere, dich nicht verzögere?

(Joseph Stanislaus Zauper, 1784-1850, Schriftsteller, Lehrer)

DIE LEERE IST GRÖSSE

Die Leere ist Grösse. Sie ist wie ein Vogel, der ganz plötzlich zu singen beginnt und sich mit dem Universum eins fühlt.

(Tschuang Tse, ca. 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph)

GERECHTIGKEIT

Wer glaubt, er wisse verlässlich, was gerecht ist, kann seine Zuversicht getrost durch 1000 dividieren, ohne dass er Gefahr liefe, sich zu unterschätzen.

(© Michael Depner, Wuppertal)

KRISE

Im Spannungsfeld zwischen materiellem Überfluss und spiritueller Not befindet sich der Mensch in einer existenziellen Krise.

(Meister Nan Huai Chin, 1918-2012)

VERÄNDERUNG

Alles verändert sich. Alles fliesst, wir steigen nie in den selben Fluss (Heraklit). Den Kreislauf des Lebens können wir nicht aufhalten, wir können ihn aber beobachten und begreifen. Und dadurch vorausschauen und uns vorbereiten, um anders zu handeln.

(© Monika Minder)

DIE NATUR

Die Natur lebt, ohne zu denken; deshalb leben manche Menschen so natürlich.

(© Fred Ammon, 1930, Aphoristiker)



pinkfarbener Hintergrund mit schwarzer Schrift

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Bild-Text

Der Zauber der Hoffnung
kennt unendlich viele Lichter,
die sich nicht löschen lassen.

(© Monika Minder)




IN DEN SCHOSS

Ich kann nicht die Hände in den Schoss legen und sagen: Die sind zwar Schweine, aber was geht es mich an?

(Hans Fallada, 1893-1947, deutscher Schriftsteller)

GLÜCKLICH

Wer sagt, dass man Glück nicht machen kann, wo wir doch alles hinter uns lassen können, was nicht glücklich macht.

(© Hanna Schnyders)

GLAUBE AN WERT

Den Glauben an den Wert, den müssen wir uns erhalten, wenn wir nicht an Wert verlieren wollen.

(Emanuel von Bodman 1874-1946, deutscher Schriftsteller)

EXTREME

Die menschliche Kraft besteht nicht in den Extremen, sondern in ihrer Vermeidung.

(Ralph Waldo Emerson 1803-1882, US-amerikanischer Philosoph, Schriftsteller)




FLUCHT

Man könnte meinen, der heutige Mensch sei ständig auf der Flucht. Er rennt, läuft, säuft, reist, verschleist, konsumiert, summiert, steckt den Kopf in digitale oder andere Geräte... . Dabei lässt er so einiges liegen. Nur sich selber schleppt er immer mit.

(© Monika Minder)

WAS IST FREIHEIT?

Auf die Frage: Was ist Freiheit? antwortete ein Meister: "Ein gutes Gewissen.."

(Theodor Gottlieb von Hippel)



Margerite in rot

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Bild-Text

Eine Welt ohne Freundschaft ist eine Welt ohne Sonne.

(© Monika Minder)

ANDERE

Man muss lernen zu verstehen, dass andere Anderes anders sehen.

(© Fred Ammon 1930, deutscher Aphoristiker)

SPUR HINTERLASSEN

Wir wollen eine unvergängliche Spur hinterlassen auf diesem vergänglichen Stern.

(Hans Fallada, 1893-1947, deutscher Schriftsteller)

WENN MAN GERECHTIGKEIT

Wenn man Gerechtigkeit im Kleinen übt, so hat man im Kleinen Glück. Wenn man sie im Grossen übt, so hat man im Grossen Glück. Mit dem Unheil ist es nicht so. Wenig ist immer noch schlimmer als gar nichts.

(Lü Bu We oder Lü Buwei ca. 300-235 v.Chr., chinesischer Philosoph)

DAS GELIEBTE VORSTELLEN

Wer sich das, was er liebt, in seiner äussersten Schlechtigkeit nicht noch als von ihm geliebt vorstellen kann, der soll damit nicht anfangen.

(Lou Andreas Salomé 1861-1937, russisch-deutsche Erzählerin)

ZUKUNFTSWÜNSCHE

Die Zukunft gehört der Kommunikation und den Dienstleistungen, weniger der Produktion und dem ewig höheren Status. Es wird mehr um Inhalte als um Verpackung gehen.

(© Monika Minder)

GRUNDFRAGE DES DENKENS

Jedenfalls bin ich nun beinahe bei dem Schluss angelangt, dass es, selbst unter den freiesten Geistern unserer Generation, heute schier unmöglich ist, sich über die Grundfragen des Denkens zu verständigen.

(Romain Rolland 1866-1944), französischer Schriftsteller)

WARUM LEBEN WIR

Warum leben wir? Damit wir gut sind und ein Stückchen am Fortschritt der Menschheit schaffen.

(Georg Heym 1887-1912, deutscher Schriftsteller)

WAS IN DEINER HAND

Was in deiner Hand des Schicksals liegt, darüber verfügst du, was in der deinen liegt, lässt du fahren. Ja, wohin blickst du eigentlich? Wohin streckst du deine Arme aus? Alles, was kommen soll, was kommen wird, liegt, mach es dir nüchtern klar, im Ungewissen. Jetzt, auf der Stelle hier, erfasse das Leben, dein Leben in seiner Einmaligkeit!

(Seneca 4 v.Chr. - 65 n.Chr., römischer Dichter, Philosoph)

LERNEN WOLLEN

Jeder kann von jedem lernen, aber einer muss den Anfang machen.

(© Fred Ammon 1930, deutscher Aphoristiker)

ALTWERDEN

Altwerden bezeichnet also nicht nur eine wünschenswerteZeitstrecke, auf der möglichst viel erlebt worden ist, möglichst viel in seinem Ausgang erfahren werden kann. Altwerden kann auch ein Wunschbild dem Zustand nach bezeichnen: das Wunschbild des Überblicks, gegebenenfalls Ernte.

(Ernst Bloch 1885-1977, deutscher Philosoph)

SCHREIBEN

Manche Leute schreiben minutiös über Details, an denen sie achtlos vorübergehen, über das Meer, dessen Tiefe sie nicht kennen und über Jahre, die noch nicht gelebt sind.

(© Monika Minder)

ZWISCHEN MANN UND FRAU

Es ist spannend zwischen Frau und Mann,
wenn sie nicht will und er nicht kann;
das ist dann irgendwie naturbedingte Harmonie.

(© Fred Ammon 1930, deutscher Aphoristiker)

DEINE GEBETE

Deine Gebete werden im Himmel alle aufbewahrt. Werden sie auch nicht sogleich erhört, so werden sie doch nicht vergessen.

(Charles Haddon Spurgeon 1834-1892), englischer Theologe)



Margerite in rot

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Bild-Text

Wenn die Arbeit ein Vergnügen ist,
wird das Leben zur Freude.

(Maxim Gorki, 1868-1936)

WAHRE LIEBE

Wahre Liebe ist selten, aber wahre Freundschaft noch seltener.

(Mary Wollstonecraft 1759-1797, englische Schriftstellerin)

NEIN SAGEN ZITATE

NEIN SAGEN LERNEN

Man muss lernen, nein zu sagen. Das nützt einem mehr, als Latein lesen zu können.

(Charles Haddon Spurgeon 1834-1892), englischer Theologe)

NEIN AUSSPRECHEN

Die Fähigkeit, das Wort Nein auszusprechen, ist der erste Schritt zur Freiheit.

(Nicolas Chamfort 1741-1794), französischer Schriftsteller)

DAS DÜMMSTE ENTGEGENKOMMEN

Das dümmste Entgegenkommen, wo man Ja sagt obwohl es innen nach Nein schreit.

(© Monika Minder)

WER NICHT NEIN SAGEN KANN

Wer nicht Nein sagen kann, der wird sein Ja oft nicht halten können.

(Lebensweisheit)

GESCHÄTZTES NEIN

Das Nein des einen wird höher geschätzt als das Ja mancher andern: Denn ein vergoldetes Nein befriedigt mehr als ein trockenes Ja.

(Baltasar Gracián y Morales 1601-1658), spanischer Schriftsteller, Jesuit)

NEIN SAGEN

Ein Nein von hoher Qualität ist ein Nein, das nicht aus einer Wut-, Trotz- oder anderen Reaktion heraus entsteht, sondern aus dem klaren Bewusstsein dessen, dass es jetzt und in diesem Moment das Richtige ist für mich.

(© Monika Minder)

KURZE und KNAPPE ZITATE

MENSCH SEIN

Mensch sein beginnt im eigenen Herzen.

(© Monika Minder)

VIELWISSEREI

Vielwisserei bringt noch keinen Verstand.

(Heraklit, um 520-460 v.Chr., griechischer Philosoph)




WEG

Auf jedem Weg findet sich ein Zauber.

(© Monika Minder)

ERKENNTINIS

Jede Erkenntnis ist ein Identifizieren des Nichtgleichen.

(Friedrich Nietzsche 1844-1900, deutscher Philosoph, Dichter)

WERKZEUG SEIN

Ich bin ein Werkzeug, die Worte nutzen mich aus.

(© Monika Minder)

IDEE - FORM

Zuerst entsteht die Idee, dann folgt die Form.

(Annie Besant 1847-1933, britische Theosophin)

TRÄUME NICHT VERSCHLAFEN

Man kann Träume nicht leben, solange man schläft.

(© Monika Minder)

EINFACH WERDEN

Wo wir einfach werden, entstehen Werte.

(© Monika Minder)

> mehr kurze Sprüche zum Nachdenken

SICH ERKENNEN

Allen Menschen ist es gegeben, sich selbst zu erkennen und klug zu sein.

(Heraklit, um 520-460 v.Chr., griechischer Philosoph)

GESAGT - GEDACHT

Etwas Kurz-Gesagtes kann die Frucht und Ernte von vielem Lang-Gedachten sein.

(Friedrich Nietzsche 1844-1900, deutscher Philosoph, Dichter)

ALLEIN SEIN

All unser Ungemach kommt aus der Unfähigkeit, allein zu sein.

(Jean de la Bruyère 1645-1696, französischer Schriftsteller)

EIGENE GEDANKEN

Denken Sie kräftig, und Sie werden Ihre eigenen Gedanken werden.

(Annie Besant 1847-1933, britische Theosophin

ZUKUNFT - VERGANGENHEIT

Die Zukunft ist nicht die Hochrechnung der Vergangenheit.

(© Fred Ammon 1930, deutscher Aphoristiker)

WAS GELINGEN SOLL

Dinge, die gelingen sollen, muss man können; vor allem aber wollen.

(© Fred Ammon 1930, deutscher Aphoristiker)

Quelle:: kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken. Diese Zitate sind hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Fred Ammon.

> mehr Lebensweisheiten Zitate

GEDANKEN

BEDENKE DIE SCHNELLIGKEIT

Bedenke oft die Schnelligkeit des Vorüberziehens, des Entschwindens des Seienden und Geschehenden, bedenke, dass alles körperlicher Einfluss ist und alles Seelische ein Traum und Wahn, dass das Leben Krieg und Aufenthalte in der Fremde meint, und danach wohl Vergessenheit. Aber die Rettung in dieser Düsternis ist bereits ausgeschlossen. Was vermag uns da zu begleiten?

(Marc Aurel 121-180, römischer Kaiser)

LIEBESERLEBEN

In jedem Leben geschieht es noch einmal, dass es sich müht, wiederzubeginnen wie mit Neugeburt: mit Recht nennt das vielzitierte Wort die Pubertät eine zweite Geburt. Nach etlichen Jahren bereits geleisteter Anpassung an das uns umgebende Daseinsgeschehen, an dessen Ordnungen und Urteilsweisen, die unser kleines Hirn ohne weiteres überwältigten, springt, mit herannahender Körperreife, auf einmal eine Urwüchsigkeit in uns so vehement dawider an, als habe sich nun erst die Welt zu formen, in die das Kind herniederkam, – unbelehrt, unbelehrbar im Ansturm seiner Wunschvoraussetzungen.

Auch dem nüchternsten Erleben ersteht irgendwo diese Verzauberung: das Gefühl, als erstehe die Welt als eine ganz andere, neue, und als sei, was dem widerspricht, ein unfassliches Missverständnis gewesen. Weil wir aber bei dieser tollkühnen Behauptung nicht beharren dürfen und weil wir der Welt, wie sie ist, dann doch unterliegen, so umspinnt sich uns später alle solche »Romantik« mit Schleiern wehmütigen Rückblicks – wie auf mondbeglänzten Waldsee oder geisterhaft winkende Ruine.

(Lou Andreas Salomé 1861-1937, russisch-deutsche Erzählerin, aus: Lebensrückblick)

> mehr Zitate über das Leben

BEKANNTE ZITATE

NIE ALT WERDEN

Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

(Franz Kafka 1883-1924), deutschsprachiger Schriftsteller)

ÜBER DIE FREUNDSCHAFT

Die Freundschaft kann nicht gesucht, nicht erträumt, nicht begehrt werden; sie wird ausgeübt.

(Simone Weil 1909-1943, französische Philosophin)

LIEBE - EHRGEIZ

Liebe, ein liebenswürdiger Wahnsinn – Ehrgeiz, eine ernsthafte Dummheit.

(Nicolas Chamfort 1741-1794), französischer Schriftsteller)

VON DER NATUR LERNEN

Das Antlitz der Natur ist ein Ausdruck der Andacht. {...} Der glücklichste Mensch ist derjenige, der von der Natur die Verehrung lernt.

(Ralph Waldo Emerson 1803-1882, US-amerikanischer Philosoph, Schriftsteller)

DUMM - GSCHEIT

Alberne Leute sagen Dummheiten, gescheite Leute machen sie.

(Marie von Ebner-Eschenbach 1830-1916, österreichische Schriftstellerin)

JEDE LEIDENSCHAFT

Jede Leidenschaft, welche in der Einsamkeit schläft, wacht in der Gesellschaft auf.

(Christain Garve 1742-1798, deutscher Philosoph)

EITELKEITEN

Die Wunden, die unserer Eitelkeit geschlagen werden, sind halb geheilt, wenn es uns gelingt, sie zu verbergen.

(Marie von Ebner-Eschenbach 1830-1916, öst. Schriftstellerin)

TÄTIGKEIT IST

Tätigkeit ist der wahre Genuss des Lebens, ja, das Leben selbst.

(Friedrich Schlegel 1772-1829, deutscher Philosoph, Schriftsteller)

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