Zitate Ohnmacht

Schöne und tiefgründige Aphorismen, kurze Zitate und Gedanken zum Thema Ohnmacht, Macht. Sprüche aus verschiedenen Epochen.

Beständigkeit

Die Beständigkeit ist oft nur eine Form der Ohnmacht.

(Théodore Simon Jouffroy, 1796-1842, französischer Philosoph)

Was ist die Macht?

Und nun ist die Macht an sich böse, gleichviel wer sie ausübe. Sie ist kein Beharren, sondern eine Gier und eo ipso unerfüllbar, daher in sich unglücklich und muss also andere unglücklich machen.

(Jacob Burckhardt, 1818-1897, schweizer Philosoph, Historiker)

Weltgeschichtliche Betrachtungen.

Gerechtigkeit

Die Gerechtigkeit ist ohnmächtig ohne die Macht; die Macht ist tyrannisch ohne die Gerechtigkeit.

(Blaise Pascal 1623-1662, französischer Philosoph; Pensées)

Die Ohnmacht des Menschen

Die Ohnmacht des Menschen in Mässigung oder Hemmung der Affekte nenne ich Knechtschaft, denn der von seinen Affekten abhängige Mensch ist nicht Herr über sich selbst, sondern dem Schicksal untertan.

(Baruch de Spinoza 1632-1677, niederländisch-por. Philosoph; Nachlass)

Glaube

In dem Glauben an das Ideale ist alle Macht wie alle Ohnmacht der Demokratie begründet.

(Theodor Mommsen 1817-1903, deutscher Historiker; römische Geschichte)

Unterlassen

In Ohnmacht unterlassen das Notwendige, heisst eine Vollmacht zeichnen der Gefahr: Und heimlich fasst Gefahr uns wie ein Feuer, selbst wenn wir müssig in der Sonne sitzen.

(William Shakespeare 1564-1616, englischer Dramatiker, Lyriker; aus: Troilus und Cressida)

Komepensieren

Die eigene Ohnmacht wird häufig mit Macht und Mobbing an andern kompensiert, statt die Führung seines eigenen Lebens in die Hand zu nehmen.

(© Monika Minder)

Mit Andacht

Mit Andacht lies, und dich wird jedes Buch erbauen; Mit Andacht schau, und du wirst lauter Wunder schauen; Mit Andacht sprich nur, und man hört dir zu andächtig; Mit Andacht bist du stark und ohn' Andacht ohnmächtig.

(Friedrich Rückert 1788-1866, deutscher Dichter; aus: die Weisheit des Brahmanen)





Frei von Tadel

Frei von Tadel zu sein, ist der niedrigste Grad und der höchste, denn nur die Ohnmacht führt oder die Grösse dazu.

(Friedrich Schiller 1759-1805, deutscher Philosoph, Schriftsteller)

Regel für sich

So wars immer, mein Freund, und so wirds bleiben. Die Ohnmacht hat die Regel für sich, aber die Kraft den Erfolg.

(Friedrich Schiller 1759-1805, deutscher Philosoph, Schriftsteller)

Kunst sinkt

Weisst du, wodurch stets sinke die Kunst? Durch Schmieren und Unfleiss: Ärger als selbst Ohnmacht schadet das Sudelgeschlecht.

(August von Platen 1796-1837, deutscher Dichter)

Gedichte, an einen Theaterschriftsteller; Quelle: zeno.org



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