Lebensweisheiten Weihnachten

Schöne Weisheiten Zitate und Gedanken zur Advents-, Weihnachts- und Neujahrszeit, Bilder- und kurze Sprüche sowie besinnliche Texte.

DIE STILLE

Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge, der Lärm nicht auf den Märkten der Städte; beides ist in den Herzen der Menschen.

(Sprichwort aus Indien)

SCHATZ

Der Vertriebene besitzt nichts Materielles, was er zu seinem Schatz erklären könnte. Menschen die Mitgefühl zeigen und zu seinen Vertrauten werden, sind sein Schatz.

(Zhuangzi oder Tschuang Tse, 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph, Dichter)

WAHRHEIT

Wenn es euch nicht gelingt, die Wahrheit in euch selbst zu suchen, wo wollt ihr sie denn dann finden?

(Zenrin Kushu 1428-1504, japanischer Dichter)

HOFFNUNG

Die Hoffnung kann nur dort nicht untergehen, wo wir lernen menschlich zu denken und zu handeln.

(© Monika Minder)

HÖFLICHKEIT

Höflichkeit besteht darin, das Starke und das Schwache ständig miteinander in Einklang zu bringen.

(Huainanzi, 180-122 v.Chr., chinesicher Philosoph)

EINE EINMALIGE GESCHICHTE

Es lohnt sich in jeder Hinsicht, das, was von Jesus Christus im menschlichen Leben ausgelöst wird, als eine Revolution zu sehen, mit der sich keine andere Bewegung der Geschichte vergleichen oder messen kann.

(George John Romanes 1848-1894, britischer Evolutionsbiologe)



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Bild-Text

Der Zauber der Hoffnung
kennt unendlich viele Lichter,
die sich nicht löschen lassen.

(© Monika Minder)

IM LICHT DES WORTES

Im Licht des Wortes finden wir den Zauber der Entstehung.

(© Monika Minder)





LIEBE BEJAHT

Liebe bejaht, was bereits ist. Sie fordert keine Verbesserung. Was Verbesserung fordert, ist Eigen­nutz.

(© Michael Depner, Wuppertal)

SEI ECHT

Sei echt und sei nicht Schein
Lass uns fröhlich dieser Tage sein.
Fröhlich nur durch das, dass wir sind,
Dass wir des Lebens Leuchte sind.

(© Monika Minder)

ES GIBT ERFÜLLTES LEBEN

Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.

(Dietrich Bonhoeffer 1906-1945, lutherischer Theologe)

ES WAREN EINMAL VIER KERZEN

Es waren einmal vier Kerzen
Sie brannten still vor sich hin
Sie erzählten von Schmerzen
Und von den Menschen, die traurig sind.

Die Kerzen hatten eine Idee
Denn sie möchten die Menschen glücklich sehn.
So sangen sie fröhliche Lieder
Vom Frieden, von Glaube, Hoffnung und Liebe.

(© Monika Minder)

EIN GUTES GEWISSEN

Ein gutes Gewissen ist ein ständiges Weihnachten.

(Benjamin Franklin 1706-1790, nordamerikanischer Schriftsteller)


Schneelandschaft mit blauem Himmel

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In deiner Sehnsucht findest du die Kraft für einen Anfang.

(© Monika Minder)

VERSCHENKE LIEBE

Wähle Worte mit Bedacht
Denke in die Tiefe
Verschenke ungedacht
Vor allem Liebe.

(© Monika Minder)

GLÜCKLICH IST DAS LAND

Glücklich ist das Land, wo man es nicht nötig hat, den Frieden in einer Wüste zu suchen. Wo aber ist dieses Land?

(Jean-Jaques Rousseau, 1712-1778, Genfer Schriftsteller, Philosoph)





FREUDE STEIGERT FREUDE

Lass euch daran erinnern, dass alle unsere Freude die Fähigkeit zur Freude in der ganzen Welt steigert, während unser Mitleid keineswegs die Leiden der Welt mindert.

(Oscar Wilde, 1854-1900, irischer Schriftsteller)

ZUM WOHL DER ANDEREN HANDELN

Solange wir zum Wohl der anderen handeln, sollten wir darum weder arrogant sein, noch uns für wunderbar halten, sondern einzig am Nützlichsein für andere unsere Freude haben, ohne Hoffnung darauf, dass ein Resultat reift.

(Buddhistische Weisheit)

ERFAHRUNG DER LIEBE

In der Erfahrung der Liebe beginnt die Welt aufs Neue - in jedem Augenblick. Die Liebe nimmt nicht, sie gibt.

(Tibetische Weisheit)


Schnee auf Ast

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Bild-Text

Aus dem Blau des Himmels schöpfen,
dem Glanz der Natur, der Schönheit eines Lächelns...
Hoffnung schöpfen, ist auch in neblig trüben Tagen
ein Lichtblick für die Seele.

(© Monika Minder)

GEDANKEN ZU WEIHNACHTEN

IN DER HEILIGEN NACHT

In der Heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür
und steht allein unter dem Himmel, nur um zu spüren,
wie still es ist, wie alles den Atem anhält, um auf das
Wunder zu warten.

(Karl Heinrich Waggerl, 1897-1973, österreichischer Schriftsteller)

WEIHNACHTS-NEIN

In diesen Tagen sprechen wir viel von Besinnlichkeit, Ruhe und Zeit, von Liebe schenken und glücklich sein. Glücklich sein, muss man doch einfach an Weihnachten, wie in Kindertagen.

Vorfreude, warten, staunen, Plätzchen backen, basteln, dann die Geschenke und Glitzereien, die Lieder und Geschichten. Wie könnte man da nicht glücklich sein.

So gefühlsintensiv ist die Zeit um Weihnachten immer noch. Aber mit all den Emotionen, die jetzt hochkommen und dem Druck, dem wir uns unterwerfen, sind wir weit weg von Kindertagen.

Traditionen, Rituale, Verwandtenbesuche, mühselige Events, Anlässe um Anlässe, und dann sollten auch noch die perfekten Geschenke besorgt, das ebenso tolle Essen, das die letzten Jahre so hochgelobt wurde, eingekauft und gekocht werden, dieser und jene Weihnachtsmarkt besucht, das Orgel- oder sonstige Konzert wäre auch noch einladend und erst die vielen Sales, die aus jedem Warenhaus winken... , dabei wollten wir doch auch noch all die wunderbaren Lieblingsfilme, die jetzt gezeigt werden, anschauen.

Phu ...!

Oh, wie bist du eine fröhliche Weihnachtszeit! So bunt und einladend, lebendig und einnehmend. Wer kann da schon NEIN sagen.

Dieses kleine Wörtchen Nein, genau das ist es. Loslassen, es muss nichts sein, weil Weihnachten ist. Es darf, muss nicht.

Denn Weihnachten ist das ganze Jahr dort, wo Liebe verschenkt wird.

Wieso also nicht mal den ein oder anderen Besuch im neuen Jahr machen. Stressfreier und entspannter, für alle.

In diesem Sinne wünsche ich fröhliche Weihnachten und einen entspannten Start in das neue Jahr!

(© Gedanken von Monika Minder)





DANKE SAGEN

Weihnachten ist nicht nur eine besinnliche Zeit in der wir über die Geschichte nachdenken, sondern auch über all die Menschen, die uns besonders nahe standen, oder von denen wir etwas lernen konnten.

An Weihnachten einfach mal all jenen Danke sagen, die uns begleitet und unterstützt haben, ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk.

(© Monika Minder)



Ein
kleines
Wort - Danke! -
findet zu dir, weil
grosse Worte für alles,
was ich sagen möchte, zu
klein sind dafür.

(© Monika Minder)


> mehr besinnliche Texte in Weihnachtsbaumform

DER DUFT DER KINDHEIT

Franzosen an sich sind eine fiktive Gattung, es gibt indes Normannen und Bretonen, Bewohner des Languedoc und der Champagne, Lothringer und Flamen, Burgunder und Provenzalen. Es gibt den Pariser Schick und die normannische Dickschädeligkeit, es gibt den Bourgogneser Stolz und die provenzalische Traumseligkeit.

Jedes Ding hat seinen Ort, jede Blume ihr Licht, jeder Mensch sein Land.

Ein Mensch ohne Land, ohne den Teint und den Zungenschlag seiner Herkunft, ohne den Duft seiner Kindheit und den Geschmack der süßen und herben Früchte seiner Gärten, ein Mensch ohne die Impressionen des Himmelslichts und der Witterung seiner Heimat, der elementaren Geräusche und Klänge der Erde, des Hufschlags, des Wieherns und Blökens und Krähens, des Hämmerns und Sägens, ein Mensch ohne die Impressionen der lokalen Farben des Himmels, des Morgengrauens, des Abendschimmers, der Bläue des Sommertags – was ist er außer ein leerer Sack, ein lecker Krug, ein Windbeutel und unbehauster Affe der universellen Leere, eine gesichtslose Fassade der Langeweile und Indifferenz.

Ohne die böhmischen Wälder kein Adalbert Stifter.

Kein Jaccottet ohne Waadt und Drôme.

Kein George ohne Rhein.

Keine Lyrik der Troubadours ohne die luzide Sinnlichkeit und das geistige Licht Aquitaniens.

Keine Sappho ohne Lesbos.

Goethe bricht nach Italien auf, kehrt aber in sein Gartenhaus an der Ilm zurück.

Die Liebesmacht, die Goethe von Italien an die Ilm zurücklenkte, war nicht der sinnliche Zauber Ovids und der erotische Impuls, mit dem er auf den schönen Rücken seiner Römerin antike Rhythmen klopfte, es war die Sehnsucht nach Vollendung durch die schmerzhafte Verwandlung im Feuer- und Opfertod des Liebesfalters, eine deutsche Flamme in einer antiken Lampe.

Die natürlichen Verbündeten des lokalen Menschen sind die heimischen Blumen und Tiere, das Wetter seiner Himmelsregion, die windige Weite seiner Ebene oder seines Meers, die Verheißung des Schneelichts seiner Gipfel.

Der lokale Mensch hat sein Gesicht wie der Baum seine Rinde, die Rinde ihre Narben, der Uferstein seine Flechten, der Waldpfad seine Spuren und Verwerfungen.

Die Dekadenz der europäischen Kultur beginnt mit der Idee des Uomo Universale und gipfelt in der Idee der Globalisierung der einen Menschheit.

Der globale Mensch hat kein eigenes Gesicht, er spiegelt wie die Pfütze die vorüberziehenden Wolkenfetzen die visuellen Fetzen des Werbespots, der Illustrierten, der Nachrichten.

Der lokale Mensch atmet mit seinem Gedächtnis.

Der globale Mensch hat statt eines Gedächtnisses einen Terminkalender.

Es war der Geruch des Herdfeuers, die flackernde Glut an der Decke, wo der Fliegenfänger baumelte, der feierliche Klang der Glocken, der süßlich-betäubende Duft des Weihrauchs und der Lilien am Marienaltar, es war der mißliche Tritt in den Kuhmist, das Loch im Fuß des Großvaters, das er von Verdun mitbrachte, es war der Dunst in der Waschküche und das Wabern des großen Kessels mit den Einmachfrüchten, der Duft nach Lebkuchen und Kerzen zu Weihnachten, es war der allsonntägliche Gang auf den Friedhof, der Sand und Schlick am Moselufer, wenn das Schilf von den Wellen wogte, es war das Sehnsuchtsweh, ausgebreitet im Abendlicht über den Hügeln der Eifel, es waren all diese und tausend andere Dinge, die sich wie tote Mücken der Erinnerung wieder zu krabbeln bemüßigten, wenn der Atem der Liebe sie behauchte.

"Wir bleiben in der Provinz" ist als Wort des Philosophen überliefert, der seine Weltgedanken aus dem Brunnen vor der Hütte von Todtnauberg schöpfte.

In der einzigartigen Maserung des Blatts, das dir von der Linde vor der Kirche der Wind zugespielt hat, liest du alle Rätsel des Lebens.

Der globale Mensch hat kein Geheimnis. Er kann durch einen Roboter ersetzt werden – der Traum aller Globalisierer und Internationalisten.

Sie tun so, als bliebe alles beim Alten, wenn statt der lebendigen Stimme der Mutter ein Band abgespult wird, um den Säugling in den Schlaf zu wiegen.

Sie tun so, als bliebe alles beim Alten, wenn die einzelnen Stimmen der Dichter in einem allgemeinen babylonischen Sprachengewirr untergehen.

Sie tun so, als bliebe alles beim Alten, wenn die christliche Liturgie mit Popmusik oder Jazz ins geneigte Ohr des Radiohörers geträufelt wird.

Sie tun so, als bliebe alles beim Alten, wenn der christliche Kalender globalisiert und die Feste umgewidmet werden.

"Weltmusik", eine contradictio in adjecto.

Wer bayerischen, rheinischen oder sächsischen Dialekt spricht, kann nicht so leicht lügen wie der smarte Börsianer oder internationale Kunstagent in seinem fehler- und keimfreien Englisch.

Die großen Werke entstehen nicht aus der Befruchtung durch den Dunst der Metropolen, vielmehr sind ihre Hebammen die Kräfte der Bewahrung des Eigenen, das Dichter wie Benn nach Berlin oder Canetti nach Wien aus ihren Provinzen mitbrachten, im Widerstreit mit den Dämonen der Nivellierung und des Verwackelns und Verwaschens der eigenen Zunge im Geschwätz der Politik und der Zeitung.

Die Kirche ist in der Gefahr, sich selbst zu beschädigen, wenn sie das Katholische mit dem Globalen ineinssetzt.

Die Apostel und Jünger der neuen Kirche, die aus aller Herren Länder zusammengeströmt waren, haben bei der Ausgießung des Heiligen Geistes in Gestalt der Feuerzungen nicht in einer Einheitssprache reden und sich verständigen, sondern die Botschaft jeder in seiner eigene Sprache hören und verstehen und übersetzen können.

Wenn man die schlichten Veilchen Brentanos durch üppige Orchideen ersetzte, ginge der eigentümliche Duft und Sinn seiner Verse verloren.

(© Detlev Wilhelm Klee, Frankfurt am Main)

Text hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Detlev Wilhelm Klee. Quelle: www.luxautumnalis.de

Einen Schritt weiterkommen

Wir kommen durch alle Wünsche, Klagen, Hoffnungen und Befürchtungen auch nicht den kleinsten Schritt weiter, sondern geraten immer tiefer in Mutlosigkeit und Verwirrung. Am besten ist's, wir legen uns klar und trocken noch einmal alles auseinander, scheiden das Richtige von dem Unrechten und gehen dann, ein jeder mutig, tapfer und ergeben den vorgeschriebenen Weg.

(Wilhelm Raabe, 1831-1910, deutscher Erzähler)

MEHR LEBENSWEISHEITEN WEIHNACHTEN

EINEM MENSCHEN HEUTE EINE FREUDE MACHEN

Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen,
ist beim Erwachen daran zu denken,
ob man nicht wenigstens einem Menschen
an diesem Tage eine Freude machen könnte.

(Friedrich Nietzsche 1844-1900, deutscher Philosoph, Dichter)

DIE LIEBE IST

Die Liebe ist wie das Feuer: sie leuchtet, wärmt, glüht, zerstört und sie schafft.

(Hedwig Dohm 1831-1919, deutsche Schriftstellerin)

TRÄUME VON ALTEN ZEITEN

Träum von alten Zeiten, aber bleib nicht stehen. Trag das Gute weiter und wachse an den Fehlern.

(© Monika Minder)

WEIHNACHTSGEDICHT

Es prasselt ein Feuer im Kamin
Draussen fällt leise der Schnee.
Die Nächte rufen nach einem neuen Sinn
Viele Herzen tun weh.

Wir zünden eine Kerze an
Und glauben an das Wunder.
Doch Liebe fängt im eignen Herzen an
Der Zauber hat im Echtsein seine Stunden.

(© Monika Minder)

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Rock Christmas - The Very Best Of (New Edition)

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