Lebensweisheiten Weihnachten

Besinnliche Texte, nachdenkliche Worte in Spruch- oder Zitatform. Schöne Lebensweisheiten und Gedanken für Advent-, Weihnachten und Neujahr. Weise Zitate über Hoffnung, Liebe und das Leben. Weihnächtliche Texte.

Im Stillen das Licht

Wo wir im Stillen das Licht finden, in uns, finden was leuchten möchte, was noch zum Ausdruck gebracht werden, was noch leben möchte, da füllt sich allmählich die Kraft und alles beginnt zu fliessen.

(© Monika Minder)



Stern weiss auf hellblauen Malklecksen

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell verwwendet werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden.

Bild-Text

STERNE SIND, WO WIR SIND.

(© Jo M. Wysser)

AUF DEN WEG MACHEN

Wo wir uns auf den Weg machen und Licht werden, im Sinne von Liebe geben und unsere Talente in die Welt hinaustragen, leuchten Sterne auf.

(© M.B. Hermann)

DIE STILLE

Die Stille ist nicht auf den Gipfeln der Berge, der Lärm nicht auf den Märkten der Städte; beides ist in den Herzen der Menschen.

(Sprichwort aus Indien)

SEHNSUCHT

Wie haben eine Sehnsucht, eine Ur-Sehnsucht in uns, die Geborgenheit heisst und Frieden. Eine Sehnsucht nach einer starken Hand, die uns trägt in schwachen Zeiten, die uns Ängste nimmt und tröstet, wenn wir traurig sind. Eine Hand die uns führt und weist und eine, die uns wärmt und liebt.

(© Hanna Schnyders)

SCHATZ

Der Vertriebene besitzt nichts Materielles, was er zu seinem Schatz erklären könnte. Menschen die Mitgefühl zeigen und zu seinen Vertrauten werden, sind sein Schatz.

(Zhuangzi oder Tschuang Tse, 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph, Dichter)

LICHT SUCHEN, LIEBE FINDEN

Licht suchen, Liebe finden. Auf dem Weg zu Weihnachten sein inneres Licht, sein Feuer, seine Leidenschaft finden, neu entdecken und immer wie mehr zum Leuchten bringen, heisst: Adventlich leben.

(© Monika Minder)

WAHRHEIT

Wenn es euch nicht gelingt, die Wahrheit in euch selbst zu suchen, wo wollt ihr sie denn dann finden?

(Zenrin Kushu, 1428-1504, japanischer Dichter)



SEELE

Wenn ich in diesem Zusammenhang von Träumen spreche, meine ich natürlich nicht die Schlafträume, nicht diejenigen, die sich heimlich ins Bewußtsein stehlen und von ihm wieder ausgestoßen werden wie Fremdkörper, ohne daß die Erinnerung an sie stärker ist als ein Hauch, der für die Dauer von Stunden den Rhythmus und die Farbe unseres Lebens beeinflußt. Nein, ich denke an Träume, deren Gestalt und Wesen wir selbst bestimmen wie der Maler sein Bild, wie der Baumeister sein Haus. Ich setze damit eine Tätigkeit der Seele voraus, und eben darauf kommt es mir an, denn, seien wir ehrlich, wir haben bisher zu wenig Gebrauch gemacht von dieser Seele, wir haben sie brachliegen lassen.

(Jakob Wassermann, 1873-1934, gehörte zu den erfolgreichsten und populärsten Schriftstellern der Wilhelminischen Zeit)

HOFFNUNG

Die Hoffnung kann nur dort nicht untergehen, wo wir lernen menschlich zu denken und zu handeln.

(© Monika Minder)

WISST IHR, WAS ES HEISST, EIN KIND ZU SEIN?

Wißt ihr, was es heißt, ein Kind, ein armes Kind zu sein, schwach, nackt, hungrig, elend, allein auf der Welt, um zu fühlen, daß ihr um euch, dicht an euch, über euch ein Wesen habt, das geht, wenn ihr geht, stehen bleibt, wenn ihr stehen bleibt, lächelt, wenn ihr weint, – ein Weib – o nein, man weiß ja noch gar nicht, was ein Weib ist, – einen Engel um euch, der euch anblickt, der euch sprechen lehrt, lachen, – lieben; der eure Finger in seinen Händen wärmt, euren Leib in seinem Schoß, eure Seele in seinem Herzen; der euch, wenn ihr klein seid, seine Milch gibt, wenn ihr groß, sein eignes Brot, sein Leben jederzeit; – zu dem ihr sagt: "Meine Mutter!" Das zu euch spricht: "Mein Kind!" – und mit so süßem Klange, daß diese Worte Gott entzücken.

(Victor Hugo, 1802-1885, französicher Schriftsteller, politisch engagiert, Mitglied der Académie Française)



© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden.


Bild-Text

Die Hoffnung kann nur dort nicht untergehen, wo wir lernen menschlich zu denken und zu handeln.

(© Monika Minder)

ADVENT ADVENT

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,
und wenn du's noch nicht weisst,
s'Kerzlein meint, s'muss Friede sein,
nicht nur im Advent.

(© Hanna Schnyders)

> Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, Original Vers und neue Versionen

HÖFLICHKEIT

Höflichkeit besteht darin, das Starke und das Schwache ständig miteinander in Einklang zu bringen.

(Huainanzi, 180-122 v.Chr., chinesicher Philosoph)

EINE EINMALIGE GESCHICHTE

Es lohnt sich in jeder Hinsicht, das, was von Jesus Christus im menschlichen Leben ausgelöst wird, als eine Revolution zu sehen, mit der sich keine andere Bewegung der Geschichte vergleichen oder messen kann.

(George John Romanes, 1848-1894, britischer Evolutionsbiologe)



In der unendlichen Stille des Raumes

Wir alle werden von Zeit zu Zeit von solchen Gedanken gequält. Ja, gequält, denn unser Denken reicht gerade hin, die Ohnmacht des menschlichen Geistes zu ermessen. Was ist denn unsere schwache Stimme in der unendlichen Stille des Raumes? Kann unser dürftiger Verstand die Geheimnisse des sternenübersäten Himmels enträtseln? Gibt es Antwort auf unsere Fragen? Keine, nur Echos und phantastische Visionen. Und doch glauben wir, es gäbe eine Antwort, und dereinst wird eine neue Morgenröte aufscheinen über unserem langen Weg durch die Nacht. Wir glauben es, denn ein Abglanz ihrer Schönheit erreicht uns schon jetzt von jenseits des Grabes - wir nennen es Hoffnung. Ohne Hoffnung würden wir den moralischen Tod erleiden, aber mit Hoffnung im Herzen können wir uns zum Himmel aufschwingen, oder wenigstens, falls sie sich nur als freundliches Trugbild erweist, das uns vor Verzweiflung bewahren soll, sanft hinabsinken in den Abgrund ewigen Schlafes.

(Sir Henry Rider Haggard, 1856-1925, englischer Schriftsteller)

ERFAHRUNG DER LIEBE

In der Erfahrung der Liebe beginnt die Welt aufs Neue - in jedem Augenblick. Die Liebe nimmt nicht, sie gibt.

(Tibetische Weisheit)



typografisches Bild gelbschwart mit Spruch

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell genutzt werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden.


Bild-Text

Der Zauber der Hoffnung
kennt unendlich viele Lichter,
die sich nicht löschen lassen.

(© Monika Minder)

IM LICHT DES WORTES

Im Licht des Wortes finden wir den Zauber der Entstehung.

(© Monika Minder)

LIEBE BEJAHT

Liebe bejaht, was bereits ist. Sie fordert keine Verbesserung. Was Verbesserung fordert, ist Eigen­nutz.

(© Michael Depner, Wuppertal)

SEI ECHT

Sei echt und sei nicht Schein
Lass uns fröhlich dieser Tage sein.
Fröhlich nur durch das, dass wir sind,
Dass wir des Lebens Leuchte sind.

(© Monika Minder)

ES GIBT ERFÜLLTES LEBEN

Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.

(Dietrich Bonhoeffer 1906-1945, lutherischer Theologe)

ES WAREN EINMAL VIER KERZEN

Es waren einmal vier Kerzen
Sie brannten still vor sich hin
Sie erzählten von Schmerzen
Und von den Menschen, die traurig sind.

Die Kerzen hatten eine Idee
Denn sie möchten die Menschen glücklich sehn.
So sangen sie fröhliche Lieder
Vom Frieden, von Glaube, Hoffnung und Liebe.

(© Monika Minder)

EIN GUTES GEWISSEN

Ein gutes Gewissen ist ein ständiges Weihnachten.

(Benjamin Franklin 1706-1790, nordamerikanischer Schriftsteller)


Schneelandschaft mit blauem Himmel

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell verwendet werden. Darf für eine private Karte gratis ausgedruckt werden.

Bild-Text

In deiner Sehnsucht findest du die Kraft für einen Anfang.

(© Monika Minder)

VERSCHENKE LIEBE

Wähle Worte mit Bedacht
Denke in die Tiefe
Verschenke ungedacht
Vor allem Liebe.

(© Monika Minder)

GLÜCKLICH IST DAS LAND

Glücklich ist das Land, wo man es nicht nötig hat, den Frieden in einer Wüste zu suchen. Wo aber ist dieses Land?

(Jean-Jaques Rousseau, 1712-1778, Genfer Schriftsteller, Philosoph)

FREUDE STEIGERT FREUDE

Lass euch daran erinnern, dass alle unsere Freude die Fähigkeit zur Freude in der ganzen Welt steigert, während unser Mitleid keineswegs die Leiden der Welt mindert.

(Oscar Wilde, 1854-1900, irischer Schriftsteller)

ZUM WOHL DER ANDEREN HANDELN

Solange wir zum Wohl der anderen handeln, sollten wir darum weder arrogant sein, noch uns für wunderbar halten, sondern einzig am Nützlichsein für andere unsere Freude haben, ohne Hoffnung darauf, dass ein Resultat reift.

(Buddhistische Weisheit)

TRÄUME VON ALTEN ZEITEN

Träum von alten Zeiten, aber bleib nicht stehen. Trag das Gute weiter und wachse an den Fehlern.

(© Monika Minder)

WEIHNACHTSGEDICHT
Es prasselt ein Feuer im Kamin

Es prasselt ein Feuer im Kamin
Draussen fällt leise der Schnee.
Die Nächte rufen nach einem neuen Sinn
Viele Herzen tun weh.

Wir zünden eine Kerze an
Und glauben an das Wunder.
Doch Liebe fängt im eignen Herzen an
Der Zauber hat im Echtsein seine Stunden.

(© Monika Minder)


Schnee auf Ast

© Bild Monika Minder, darf nicht im Internet und nicht kommerziell verwwendet werden. Darf für eine private Karte kostenlos ausgedruckt werden.

Bild-Text

Aus dem Blau des Himmels schöpfen,
dem Glanz der Natur, der Schönheit eines Lächelns...
Hoffnung schöpfen, ist auch in neblig trüben Tagen
ein Lichtblick für die Seele.

(© Monika Minder)

GEDANKEN ZU WEIHNACHTEN

IN DER HEILIGEN NACHT

In der Heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür
und steht allein unter dem Himmel, nur um zu spüren,
wie still es ist, wie alles den Atem anhält, um auf das
Wunder zu warten.

(Karl Heinrich Waggerl, 1897-1973, österreichischer Schriftsteller)

WEIHNACHTS-NEIN

In diesen Tagen sprechen wir viel von Besinnlichkeit, Ruhe und Zeit, von Liebe schenken und glücklich sein. Glücklich sein, muss man doch einfach an Weihnachten, wie in Kindertagen.

Vorfreude, warten, staunen, Plätzchen backen, basteln, dann die Geschenke und Glitzereien, die Lieder und Geschichten. Wie könnte man da nicht glücklich sein.

So gefühlsintensiv ist die Zeit um Weihnachten immer noch. Aber mit all den Emotionen, die jetzt hochkommen und dem Druck, dem wir uns unterwerfen, sind wir weit weg von Kindertagen.

Traditionen, Rituale, Verwandtenbesuche, mühselige Events, Anlässe um Anlässe, und dann sollten auch noch die perfekten Geschenke besorgt, das ebenso tolle Essen, das die letzten Jahre so hochgelobt wurde, eingekauft und gekocht werden, dieser und jene Weihnachtsmarkt besucht, das Orgel- oder sonstige Konzert wäre auch noch einladend und erst die vielen Sales, die aus jedem Warenhaus winken... , dabei wollten wir doch auch noch all die wunderbaren Lieblingsfilme, die jetzt gezeigt werden, anschauen.

Phu ...!

Oh, wie bist du eine fröhliche Weihnachtszeit! So bunt und einladend, lebendig und einnehmend. Wer kann da schon NEIN sagen.

Dieses kleine Wörtchen Nein, genau das ist es. Loslassen, es muss nichts sein, weil Weihnachten ist. Es darf, muss nicht.

Denn Weihnachten ist das ganze Jahr dort, wo Liebe verschenkt wird.

Wieso also nicht mal den ein oder anderen Besuch im neuen Jahr machen. Stressfreier und entspannter, für alle.

In diesem Sinne wünsche ich fröhliche Weihnachten und einen entspannten Start in das neue Jahr!

(© Gedanken von Monika Minder)



DANKE SAGEN

Weihnachten ist nicht nur eine besinnliche Zeit in der wir über die Geschichte nachdenken, sondern auch über all die Menschen, die uns besonders nahe standen, oder von denen wir etwas lernen konnten.

An Weihnachten einfach mal all jenen Danke sagen, die uns begleitet und unterstützt haben, ist ein besonderes Weihnachtsgeschenk.

(© Monika Minder)



Ein
kleines
Wort - Danke! -
findet zu dir, weil
grosse Worte für alles,
was ich sagen möchte, zu
klein sind dafür.

(© Monika Minder)


> mehr besinnliche Texte in Weihnachtsbaumform

DER DUFT DER KINDHEIT

Franzosen an sich sind eine fiktive Gattung, es gibt indes Normannen und Bretonen, Bewohner des Languedoc und der Champagne, Lothringer und Flamen, Burgunder und Provenzalen. Es gibt den Pariser Schick und die normannische Dickschädeligkeit, es gibt den Bourgogneser Stolz und die provenzalische Traumseligkeit.

Jedes Ding hat seinen Ort, jede Blume ihr Licht, jeder Mensch sein Land.

Ein Mensch ohne Land, ohne den Teint und den Zungenschlag seiner Herkunft, ohne den Duft seiner Kindheit und den Geschmack der süßen und herben Früchte seiner Gärten, ein Mensch ohne die Impressionen des Himmelslichts und der Witterung seiner Heimat, der elementaren Geräusche und Klänge der Erde, des Hufschlags, des Wieherns und Blökens und Krähens, des Hämmerns und Sägens, ein Mensch ohne die Impressionen der lokalen Farben des Himmels, des Morgengrauens, des Abendschimmers, der Bläue des Sommertags – was ist er außer ein leerer Sack, ein lecker Krug, ein Windbeutel und unbehauster Affe der universellen Leere, eine gesichtslose Fassade der Langeweile und Indifferenz.

Ohne die böhmischen Wälder kein Adalbert Stifter.

Kein Jaccottet ohne Waadt und Drôme.

Kein George ohne Rhein.

Keine Lyrik der Troubadours ohne die luzide Sinnlichkeit und das geistige Licht Aquitaniens.

Keine Sappho ohne Lesbos.

Goethe bricht nach Italien auf, kehrt aber in sein Gartenhaus an der Ilm zurück.

Die Liebesmacht, die Goethe von Italien an die Ilm zurücklenkte, war nicht der sinnliche Zauber Ovids und der erotische Impuls, mit dem er auf den schönen Rücken seiner Römerin antike Rhythmen klopfte, es war die Sehnsucht nach Vollendung durch die schmerzhafte Verwandlung im Feuer- und Opfertod des Liebesfalters, eine deutsche Flamme in einer antiken Lampe.

Die natürlichen Verbündeten des lokalen Menschen sind die heimischen Blumen und Tiere, das Wetter seiner Himmelsregion, die windige Weite seiner Ebene oder seines Meers, die Verheißung des Schneelichts seiner Gipfel.

Der lokale Mensch hat sein Gesicht wie der Baum seine Rinde, die Rinde ihre Narben, der Uferstein seine Flechten, der Waldpfad seine Spuren und Verwerfungen.

Die Dekadenz der europäischen Kultur beginnt mit der Idee des Uomo Universale und gipfelt in der Idee der Globalisierung der einen Menschheit.

Der globale Mensch hat kein eigenes Gesicht, er spiegelt wie die Pfütze die vorüberziehenden Wolkenfetzen die visuellen Fetzen des Werbespots, der Illustrierten, der Nachrichten.

Der lokale Mensch atmet mit seinem Gedächtnis.

Der globale Mensch hat statt eines Gedächtnisses einen Terminkalender.

Es war der Geruch des Herdfeuers, die flackernde Glut an der Decke, wo der Fliegenfänger baumelte, der feierliche Klang der Glocken, der süßlich-betäubende Duft des Weihrauchs und der Lilien am Marienaltar, es war der mißliche Tritt in den Kuhmist, das Loch im Fuß des Großvaters, das er von Verdun mitbrachte, es war der Dunst in der Waschküche und das Wabern des großen Kessels mit den Einmachfrüchten, der Duft nach Lebkuchen und Kerzen zu Weihnachten, es war der allsonntägliche Gang auf den Friedhof, der Sand und Schlick am Moselufer, wenn das Schilf von den Wellen wogte, es war das Sehnsuchtsweh, ausgebreitet im Abendlicht über den Hügeln der Eifel, es waren all diese und tausend andere Dinge, die sich wie tote Mücken der Erinnerung wieder zu krabbeln bemüßigten, wenn der Atem der Liebe sie behauchte.

"Wir bleiben in der Provinz" ist als Wort des Philosophen überliefert, der seine Weltgedanken aus dem Brunnen vor der Hütte von Todtnauberg schöpfte.

In der einzigartigen Maserung des Blatts, das dir von der Linde vor der Kirche der Wind zugespielt hat, liest du alle Rätsel des Lebens.

Der globale Mensch hat kein Geheimnis. Er kann durch einen Roboter ersetzt werden – der Traum aller Globalisierer und Internationalisten.

Sie tun so, als bliebe alles beim Alten, wenn statt der lebendigen Stimme der Mutter ein Band abgespult wird, um den Säugling in den Schlaf zu wiegen.

Sie tun so, als bliebe alles beim Alten, wenn die einzelnen Stimmen der Dichter in einem allgemeinen babylonischen Sprachengewirr untergehen.

Sie tun so, als bliebe alles beim Alten, wenn die christliche Liturgie mit Popmusik oder Jazz ins geneigte Ohr des Radiohörers geträufelt wird.

Sie tun so, als bliebe alles beim Alten, wenn der christliche Kalender globalisiert und die Feste umgewidmet werden.

"Weltmusik", eine contradictio in adjecto.

Wer bayerischen, rheinischen oder sächsischen Dialekt spricht, kann nicht so leicht lügen wie der smarte Börsianer oder internationale Kunstagent in seinem fehler- und keimfreien Englisch.

Die großen Werke entstehen nicht aus der Befruchtung durch den Dunst der Metropolen, vielmehr sind ihre Hebammen die Kräfte der Bewahrung des Eigenen, das Dichter wie Benn nach Berlin oder Canetti nach Wien aus ihren Provinzen mitbrachten, im Widerstreit mit den Dämonen der Nivellierung und des Verwackelns und Verwaschens der eigenen Zunge im Geschwätz der Politik und der Zeitung.

Die Kirche ist in der Gefahr, sich selbst zu beschädigen, wenn sie das Katholische mit dem Globalen ineinssetzt.

Die Apostel und Jünger der neuen Kirche, die aus aller Herren Länder zusammengeströmt waren, haben bei der Ausgießung des Heiligen Geistes in Gestalt der Feuerzungen nicht in einer Einheitssprache reden und sich verständigen, sondern die Botschaft jeder in seiner eigene Sprache hören und verstehen und übersetzen können.

Wenn man die schlichten Veilchen Brentanos durch üppige Orchideen ersetzte, ginge der eigentümliche Duft und Sinn seiner Verse verloren.

(© Detlev Wilhelm Klee, Frankfurt am Main)

Text hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Detlev Wilhelm Klee. Quelle: www.luxautumnalis.de

Klassische bekannte gemeinfreie Lebensweisheiten für Weihnachten

SOZIAL RICHTIG

Es gibt im menschlichen Leben nichts anderes, was sozial richtig gedacht sein kann, als dasjenige, welches mit Mutterliebe sozial gedacht ist.

(Rudolf Steiner, 1861-1925, österreichischer Philosph, Pädagoge, Naturwissenschafter)



DEN VORGESCHRIEBENEN WEG GEHEN

Wir kommen durch alle Wünsche, Klagen, Hoffnungen und Befürchtungen auch nicht den kleinsten Schritt weiter, sondern geraten immer tiefer in Mutlosigkeit und Verwirrung. Am besten ist's, wir legen uns klar und trocken noch einmal alles auseinander, scheiden das Richtige von dem Unrechten und gehen dann, ein jeder mutig, tapfer und ergeben den vorgeschriebenen Weg.

(Wilhelm Raabe, 1831-1910, deutscher Erzähler)

DIE LIEBE IST

Die Liebe ist ein Erleben des anderen in der eigenen Seele.

(Rudolf Steiner, 1861-1925, österreichischer Philosph, Pädagoge, Naturwissenschafter)

EINEM MENSCHEN HEUTE EINE FREUDE MACHEN

Das beste Mittel, jeden Tag gut zu beginnen,
ist beim Erwachen daran zu denken,
ob man nicht wenigstens einem Menschen
an diesem Tage eine Freude machen könnte.

(Friedrich Nietzsche, 1844-1900, deutscher Philosoph, Dichter)

DIE LIEBE IST

Die Liebe ist wie das Feuer: sie leuchtet, wärmt, glüht, zerstört und sie schafft.

(Hedwig Dohm, 1831-1919, deutsche Schriftstellerin)

Die Sterne

Die Sterne, deren Licht uns mit Hilfe unserer besten Fernrohre eben noch sichtbar wird, schätzt man auf 2 bis 3000 Jahre Lichtzeit, d.h. der hinsterbende Strahl, der uns heute von ihrem Dasein Kunde gibt, hat seine Quelle ungefähr zu einer Zeit verlassen, als auf der Erde Homer dichtete oder als die großen Weisen Griechenlands lebten und lehrten. Und als vielleicht vor hundert Millionen Jahren die ersten oder frühesten Lebensformen auf der jugendlichen Erde zu keimen begannen, da ging von jenen fernsten Lichtnebeln der Lichtstrahl aus, der sich heute als Zeuge ihres Daseins in unser bewaffnetes Auge senkt.

(Ludwig Büchner, 1824-1899, Arzt)

LIEBE und TOD

Nur die Liebe und der Tod verändern restlos alles.

(Khalil Gibran, 1883-1931, libanesisch-amerikanischer Philosoph, Maler, Dichter)

HÖFLICHKEIT

Höflichkeit besteht darin, das Starke und das Schwache ständig miteinander in Einklang zu bringen.

(Huainanzi, 180-122 v.Chr., chinesicher Philosoph)

Die Sonne scheint für dich

Die Sonne scheint für dich – deinetwegen; und wenn sie müde wird, beginnt der Mond, und dann werden die Sterne angezündet. Es wird Winter, die ganze Schöpfung verkleidet sich, spielt Verstecken, um dich zu vergnügen. Es wird Frühling; Vögel schwärmen herbei, dich zu erfreuen; das Grün sprießt, der Wald wächst schön und steht da wie eine Braut, um dir Freude zu schenken. Es wird Herbst, die Vögel ziehn fort, nicht weil sie sich rar machen wollen, nein, nur damit du ihrer nicht überdrüssig würdest. Der Wald legt seinen Schmuck ab, nur um im nächsten Jahr neu zu erstehen, dich zu erfreuen.... All das sollte nichts sein, worüber du dich freuen kannst? Lerne von der Lilie und lerne vom Vogel, deinen Lehrern: zu sein heißt: für heute dasein – das ist Freude. Lilie und Vogel sind unsere Lehrer der Freude.

(Søren Aabye Kierkegaard, 1813-1855, dänischer Philosoph, Theologe und Schriftsteller)

EINE EINMALIGE GESCHICHTE

Es lohnt sich in jeder Hinsicht, das, was von Jesus Christus im menschlichen Leben ausgelöst wird, als eine Revolution zu sehen, mit der sich keine andere Bewegung der Geschichte vergleichen oder messen kann.

(George John Romanes 1848-1894, britischer Evolutionsbiologe)

Wo dir Gottes Sonne zuerst schien

Wo dir Gottes Sonne zuerst schien, wo dir die Sterne des Himmels zuerst leuchteten, wo seine Blitze dir zuerst seine Allmacht offenbarten und seine Sturmwinde dir mit heiligen Schrecken durch die Seele brauseten, da ist deine Liebe, da ist dein Vaterland. Wo das erste Menschenaug sich liebend über deine Wiege neigte, wo deine Mutter dich zuerst mit Freuden auf dem Schoße trug und dein Vater dir die Lehren der Weisheit ins Herz grub, da ist deine Liebe, da ist dein Vaterland. Und seien es kahle Felsen und öde Inseln, und wohne Armut und Mühe dort mit dir, du mußt das Land ewig liebhaben; denn du bist ein Mensch und sollst nicht vergessen, sondern behalten in deinem Herzen.

(Ernst Moritz Arndt, 1769-1860, deutscher Professor für Theologie und Verleger)

SCHATZ

Der Vertriebene besitzt nichts Materielles, was er zu seinem Schatz erklären könnte. Menschen die Mitgefühl zeigen und zu seinen Vertrauten werden, sind sein Schatz.

(Zhuangzi oder Tschuang Tse, 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph, Dichter)

GEMEINSAM LEBEN

Und die wichtigste Frage ist diejenige nach dem Wesen des Menschen selber: Den Menschen erkennen, den Menschen verstehen, mit den Menschen auskommen, mit den Menschen gemeinsam leben können. Das ist schließlich dasjenige, wohin im Grunde alles menschliche Denken doch tendieren muss, wenn der Mensch nicht den Boden unter den Füßen verlieren will.

(Rudolf Steiner, 1861-1925, österreichischer Philosph, Pädagoge, Naturwissenschafter)

WAHRHEIT

Wenn es euch nicht gelingt, die Wahrheit in euch selbst zu suchen, wo wollt ihr sie denn dann finden?

(Zenrin Kushu 1428-1504, japanischer Dichter)

HÖFLICHKEIT

Höflichkeit besteht darin, das Starke und das Schwache ständig miteinander in Einklang zu bringen.

(Huainanzi, 180-122 v.Chr., chinesicher Philosoph)

EINE EINMALIGE GESCHICHTE

Es lohnt sich in jeder Hinsicht, das, was von Jesus Christus im menschlichen Leben ausgelöst wird, als eine Revolution zu sehen, mit der sich keine andere Bewegung der Geschichte vergleichen oder messen kann.

(George John Romanes 1848-1894, britischer Evolutionsbiologe)

WAHRHEIT

Wenn es euch nicht gelingt, die Wahrheit in euch selbst zu suchen, wo wollt ihr sie denn dann finden?

(Zenrin Kushu 1428-1504, japanischer Dichter)

ES GIBT ERFÜLLTES LEBEN

Es gibt erfülltes Leben trotz vieler unerfüllter Wünsche.

(Dietrich Bonhoeffer 1906-1945, lutherischer Theologe)

GLÜCKLICH IST DAS LAND

Glücklich ist das Land, wo man es nicht nötig hat, den Frieden in einer Wüste zu suchen. Wo aber ist dieses Land?

(Jean-Jaques Rousseau, 1712-1778, Genfer Schriftsteller, Philosoph)

EIN GUTES GEWISSEN

Ein gutes Gewissen ist ein ständiges Weihnachten.

(Benjamin Franklin 1706-1790, nordamerikanischer Schriftsteller)

FREUDE STEIGERT FREUDE

Lass euch daran erinnern, dass alle unsere Freude die Fähigkeit zur Freude in der ganzen Welt steigert, während unser Mitleid keineswegs die Leiden der Welt mindert.

(Oscar Wilde, 1854-1900, irischer Schriftsteller)

ZUM WOHL DER ANDEREN HANDELN

Solange wir zum Wohl der anderen handeln, sollten wir darum weder arrogant sein, noch uns für wunderbar halten, sondern einzig am Nützlichsein für andere unsere Freude haben, ohne Hoffnung darauf, dass ein Resultat reift.

(Buddhistische Weisheit)

Mehr besinnliche Texte für Weihnachten:
Zitate Weihnachten
Weisheiten Hoffnung

Weihnachtsgedichte und Sprüche
Besinnliche Texte, Gedanken und Gedichte rund um die Weihnachts- und Neujahrszeit. Poetische Sprüche und Prosaminiaturen, sowie Text-Ideen für Karten und Briefe.

Weihnachtsgedichte
Besinnliche und schöne Gedichte rund um die Advents-, Weihnachts- und Neujahrszeit.

Weihnachtsgedichte und Märchen für Kinder
Schöne und lustige Verse für gross und klein.

Danke Gedichte und Sprüche
Für Weihnachten, für die Hilfe, die Eltern, Freunde...

Weihnachten Wikipedia
Wortentstehung, Geschichte, Liturgie, Wissen.

Rilke Weihnachtsgedichte
Besinnliche Gedichte und Sprüche von dem bekannten
Dichter Rainer Maria Rilke.

Geschenk- und Bücher-Tipps

ICH LIEBE DICH WIE APFELMUS
Die schönsten Gedichte für kleine und grosse





TASSEN und TASCHEN mit SPRÜCHEN

Tasse und Tasche mit Spruch

Anfang dasBöse Chance Demut Ethik Freiheit
Geburtstag dasGute Handeln Ich Kraft
Leiden Lebensweisheiten Maxime Mythos
Normen Ohnmacht Philosophie Religion
Seele Schmerz Sprichwörter Tugend
Ursprung Verantwortung Weisheiten
Wahrheit Weihnachten Zeit
Sprüche zum Nachdenken
Liebe Zitate Leben
Gedanken

nach oben