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zum Nachdenken



Sprüche zum Nachdenken

Schöne und nachdenkliche Sprüche und Aphorismen, kurze und tiefgründige Zitate aus aller Welt und aus verschiedenen Epochen.

DREI FRAGEN

Täglich stelle ich mir diese drei Fragen: War ich loyal, als ich mich mit den Angelegenheiten anderer befasste? War ich in meinen Beziehungen zu anderen ehrlich? Habe ich die Lehre, in der ich unterwiesen wurde, gut in die Praxis umgesetzt?

(Tschuang Tse, ca. 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph)

ROSINEN

Picken Sie sich nicht zu oft die Rosinen raus. Essen Sie den Kuchen auch mal ganz.

(© Michael Depner, Wuppertal)

GELASSENHEIT

In der ungekünstelten Gelassenheit finden wir neue Werte.

(© M.B. Hermann)

ÜBERSPRINGEN

Es ist nicht gut, von einer geistigen Beschäftigung sogleich auf einen anderen Gegenstand überzuspringen, weil das Frühere so ohne alle Wirkung bleibt, und gleichsam getötet wird. Man muss das Erfasste, das Empfangene, um es bleibend zu behalten, erst nach und nach als Eindruck von der Seele abklingen lassen.

(Joseph Stanislaus Zauper, 1784-1850, Schriftsteller, Lehrer)

RACHE

Man sagt: Rache ist süß. Den Bienen kostet sie das Leben.

(Carmen Sylva, 1843-1916, deutsche Schriftstellerin und Lyrikerin)

KERN

In uns steckt ein Kern, der nicht zerstört werden kann.

(© Jo M. Wysser)

GEDACHT

Gedacht hat sie [die Natur] und sinnt beständig, aber nicht als ein Mensch, sondern als Natur. Sie hat sich einen eigenen allumfassenden Sinn vorbehalten, den ihr niemand abmerken kann.

(Georg Christoph Tobler, 1757-1812, Schweizer Pfarrer, Übersetzer und Schriftsteller)




DIE FRAGE

Die Frage ist dann beantwortet, wenn sie verschwindet, nicht, wenn du eine Antwort gefunden hast.

(Ludwig Wittgenstein 1889-1951, österreichisch-britischer Philosoph)

HARTNÄCKIG

Sei nicht allzu hartnäckig, zumal in Dingen, an denen wenig gelegen ist.

(Theresa von Avila 1515-1582, spanische Mystikerin)

WIEDER EIN JAHR

Gewaltig endet wieder ein Jahr, oder ein Jahr endet gewaltig. Wie man es auch nennen mag, 365 Tage sind nicht ohne. Man hat sie geschafft oder sie haben uns geschafft. Ob es etwas bringt, uns zu fragen, was war, was ist, was wird sein? Vielleicht einfach unseren Weg gehen. Nur, was ist unser Weg? Der eigene Weg ist der gute Weg. Ich denke, es muss mit dem Guten zu tun haben. Das Gute müssen wir unbedingt vergrössern, vermehren, egal wie unser Weg aussieht.

(© M.B. Hermann)

SCHÖNHEIT

Schönheit zeigt sich nicht in Schönheit, eher in Leidenschaft und Schicksal.

(© Monika Minder)

ANGST

Angst fordert Mut und Respekt, nicht Verminderung.

(© Beat Jan)




NUR TUN, WAS DIE NATUR FORDERT

Gieb einem Baume Bewusstseyn, und lass ihn ungehindert wachsen, seine Zweige verbreiten, die seiner Gattung eigenthümlichen Blätter, Knospen, Blüthen, Früchte hervorbringen. Er wird sich wahrhaftig nicht dadurch beschränkt finden, dass er nun gerade ein Baum ist, und gerade von dieser Gattung, und gerade dieser Einzelne in dieser Gattung; er wird sich frei finden, weil er in allen jenen Aeusserungen nichts thut, als was seine Natur fordert. ….

(Johann Gottlieb Fichte 1762-1814), deutscher Erzieher und Philosoph)

DEINE SEELE

Deine Seele ist ein dunkler Wald. Aber die Bäume sind von besonderer Art: genealogische Bäume.

(Marcel Proust 1871-1922, französischer Schriftsteller und Sozialkritiker)

MIT REINEM AUGE

Nur mit reinem Auge kannst du an des Geliebten Wange schaun; Vor dem klaren Seelenspiegel darf die Selbstsucht prassen nicht.

(Hafis 1320-1390, persischer Mystiker, Dichter)

ZWEIFEL

Nur selten gibt es bei schwierigen Entscheidungen keine Zweifel an dem, was man schließlich tut. Letztlich kann eine Entscheidung aber nur getroffen werden, wenn nach der Verrechnung des Für und Wider ein Für übrig bleibt.

Da jede Entscheidung Folgen hat, deren Kenntnis die Balance zwischen dem, was man aus Erfahrung weiß und dem, was man bislang geglaubt hat, verschiebt, kann die Verrechnung kurze Zeit nach der Entscheidung ein Wider ergeben. Trotzdem war sie nicht falsch, sondern folgerichtig. Sie hat den Weg Richtung Erkenntnis gebahnt. Mit der neuen Erkenntnis kann man sich nun gewissenhaft anders entscheiden.

(© Michael Depner, Wuppertal)

Zitate mit freundlicher Genehmigung von Hr. Depner hier veröffentlicht.

GLÜCKLICHER

Glücklicher, wo wir glücklich machen und dankbarer, wo wir annehmen können.

(© Hanna Schnyders)

NIEMAND WILL BEGREIFEN

Unser ganzes öffentliches Leben zeigt die deutlichen Spuren des Zuvieltuns und Zuvielwollens und der schnöden Abkehr vom reinen Sein. Wenn ihr euern Arm, euer Bein, euere Augen überangestrengt habt, lauft ihr erschrocken zum Arzt oder entschliesst euch jedenfalls zu ruhen, aber niemand will begreifen, dass die missbrauchten äusseren Energien, die Abnützung durch Beruf und Geschäft, Politik und Parteiwesen nicht minder gebieterisch eine Schonung des Organismus fordern.

(Jakob Wassermann 1873-1934, deutscher Schriftsteller)

MENSCH SEIN LASSEN

Du musst die Menschen nicht lieben, du darfst die Menschen nicht hassen; du sollst die Menschen nur Mensch sein lassen.

(© Fred Ammon 1930)



Sonnenuntergang über Landschaft

© Bild Monika Minder, darf privat=offline (Karten, Mails) kostenlos genutzt werden. > Nutzung Bilder


Bild-Text

Die letzte Einsamkeit ist nicht der Abgrund,
sondern die Liebe, die uns an die Hand nimmt.

(© Monika Minder)

DAS MÖGLICHE SCHÖPFEN

Liebe Seele, trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mögliche aus.

(Pindar 522-445 v.Chr., griechischer Dichter)

NEIN SAGEN

Ein Nein von hoher Qualität ist ein Nein, das nicht aus einer Wut-, Trotz- oder anderen Reaktion heraus entsteht, sondern aus dem klaren Bewusstsein dessen, dass es jetzt und in diesem Moment das Richtige ist für mich.

(© Monika Minder)

NICHT SUCHEN

Nicht suchen heisst gelassen bleiben.

(Zen Buddhismus)

EINSTELLUNG

Deine Einstellung verwandelt die Atmosphäre. Achte auf Deine Einstellung, und du wirst große Veränderung erfahren. Deine guten sanften Gedanken lösen sie aus.

(Chankara)

TOD

Nicht nur einen Tod gibt es. Der uns dahinrafft, ist nur der letzte.

(Seneca ca. 1 - 65 n.Chr., römischer Philosoph)

MEIN HERZ

Mein Herz, ich deute zum Guten dir an die Pfade des Heils: Nicht brüste du dich mit Liebe, und auch nicht prunke mit Buss'!

(Hafis 1320-1390, persischer Mystiker, Dichter)

SCHÖN IST DIE WELT

Schön ist die Welt, sei du, o Mensch, auch schön,
Sei schön und gut, so wird's dir wohl ergehn.
Bedenke. Fernst von Worten liegen Taten,
Fern liegt der Ernte Lust vom Streun der Saaten:
Wer nicht zu handeln, nicht zu säen wagt,
Von dem wird endlich Welt und Glück verklagt.

(Ernst Moritz Arndt 1769-1860, deutscher Professor für Theologie)

GLÜCK UND UNGLÜCK

Glück und Unglück der Menschen hängen nicht weniger von ihrem Inneren ab als von ihrem äusseren Geschick.

(François de La Rochefoucauld 1613-1680)

> mehr Zitate zum Nachdenken

GLÜCKLICH ODER UNGLÜCKLICH

Niemals ist man so glücklich oder unglücklich, wie man glaubt.

(François de La Rochefoucauld 1613-1680, franz. Schriftsteller)

DAS VERHALTEN DER MENSCHEN

Das Verhalten der Menschen, so lange ihre Natur, wie sie jetzt ist, bliebe, würde also in einem blossen Mechanismus verwandelt werden, wo, wie im Marionettenspiel, alles gut gestikuliert, aber doch in den Figuren kein Leben anzutreffen sein würde.

(Immanuel Kant 1724-1804)

DIE NATUR KENNENLERNEN

Je näher man die Natur wird kennenlernen, desto mehr wird man einsehen, dass die allgemeinen Beschaffenheiten der Dinge einander nicht fremd und getrennt sind.

(Immanuel Kant 1724-1804, deutscher Philosoph)

DIE VERSCHIEDENHEIT DER MENSCHEN

So verschieden die äussere Bildung der Menschen ist, so verschieden ist auch ihre innere Natur, ihr Leben und ihre Wünsche.

(Karoline von Günderrode 1780-1806, deutsche Dichterin)

ÜBERSCHLAFEN

Es ist besser, das zu überschlafen, was du zu tun beabsichtigst, als dich von dem wach halten zu lassen, was du getan hast.

(Afrikanische Weisheit, Volk der Igbo)



Rose in rosé mit Tautropfen

© Bild Monika Minder, darf privat=offline (Karten, Mails) kostenlos genutzt werden.


Bild-Text

Schenk jedem Tag ein bisschen von
der Schönheit deines Herzens.

(© Monika Minder)

GLÜCK UND FREUDE

Ein glückliches Leben ist der Genuss der Gegenwart, das ewige Leben ist die Hoffnung der Zukunft.

(Ambrosius 339-397, römischer Bischof, Kirchenlehrer)

KANNST DU SCHON IM MORGENLICHT

Kannst du schon im Morgenlicht mit Fröhlichkeit den Tag erfassen, dann kannst du auch mit Zuversicht den Abend kommen lassen.

(© Fred Ammon 1930)

MANCHE MENSCHEN

Manche Menschen möchten alles ändern, nur sich selbst nicht.

(© Fred Ammon 1930, deutscher Aphoristiker)

Quelle: kleine Dumm- und Weisheiten zum Schmunzeln und Nachdenken. Diese Sprüche sind hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Fred Ammon.

FREUNDSCHAFT

Denn von Natur vereinigt sich gern Gleiches mit Gleichem. Beim Eingehen einer Freundschaft hat man also sehr behutsam zu sein, weil jeder, der von zwei vertrauten Freunden den einen kennt, ohne weiters überzeugt ist, auch der andere müsse von derselben Art sein.

(Baldessare Castiglione 1478-1529), italienischer Schriftsteller)

> Sprüche Weisheiten Freundschaft

GEWINN UND AUFGEBEN

Um etwas desto gewisser zu gewinnen, muss man stets ein anderes aufgeben.

(Karoline von Günderrode 1780-1806, deutsche Dichterin)

DER MENSCH SPIELT

Der Mensch spielt nur, wo er in voller Bedeutung des
Wortes Mensch ist, und er ist nur da ganz Mensch,
wo er spielt.

(Friedrich Schiller 1759-1805)

DIE KUNST IST

Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit.

(Friedrich Schiller 1759-1805, deutscher Dichter, Schriftsteller)

SCHÖNHEIT IST DER SINN DER WELT

Schönheit ist der Sinn der Welt. Schönheit geniessen heisst: Die Welt verstehn.

(Otto Julius Bierbaum 1865-1910, deutscher Schriftsteller)



Rose mit Tautropfen

© Bild Monika Minder, darf privat=offline (Karten, Mails) kostenlos genutzt werden.


Bild-Text

Schönheit ist der Sinn der Welt.
Schönheit geniessen heisst:
Die Welt verstehn.

(Otto Julius Bierbaum)

SICH ERKENNEN

Wer sich beurteilt nur nach sich, gelangt zu falschen Schlüssen - du selbst erkennst so wenig dich, als du dich selbst kannst küssen.

(Friedrich von Bodenstedt 1819-1892, deutscher Schriftsteller)

NICHTWISSENHEIT UND WISSEN

Die Nichtwissenheit wissen, ist das Höchste. Nicht wissen, was Wissen ist, ist ein Leiden. Nur wenn man unter diesem Wissen leidet, wird man frei von Leiden. Dass der Berufene nicht leidet, kommt daher, dass er an diesem Leiden leidet; darum leidet er nicht.

(Laotse 6 Jh.v.Chr.)

ICH HABE DREI SCHÄTZE

Ich habe drei Schätze, die ich hüte und hege. Der eine ist die Liebe, der zweite ist die Genügsamkeit, der dritte ist die Demut.

(Laotse 6 Jh.v.Chr.)

DAS UNIVERSUM IST VOLLKOMMEN

Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.

(Laotse 6 Jh.v.Chr., Chinesischer Philosoph)

> mehr Weisheiten Zitate

DIE GRAUSAMKEIT

Die Grausamkeit der meisten Menschen ist Fantasielosigkeit und ihre Brutalität Ignoranz.

(Kurt Tucholsky 1890-1935)

ES GIBT VIELERLEI LÄRME

Es gibt vielerlei Lärme. Aber es gibt nur eine Stille.

(Kurt Tucholsky 1890-1935)



Rose mit Wassertropfen

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Dies über alles: Sei dir selber treu!

(William Shakespeare)

> Sprüche Liebe und Weihnachten

GOETHE SPRÜCHE UND ZITATE

LIEBE IST ETWAS IDEELLES

Liebe ist etwas Ideelles, Heirat etwas Reelles, und nie verwechselt man ungestraft das Ideelle mit dem Reellen.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

TAG- UND NACHTSEITE

Wir mögen die Welt kennen lernen, wie wir wollen: Sie wird immer eine Tag- und Nachtseite behalten.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

GLÜCK UND UNGLÜCK

Glück und Unglück ist im Leben ineinandergekettet wie Schlaf und Wachen, keines ohne das andere und eins um des andern willen, dass alle Freude in der Welt nur geborgt ist.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

FREIWILLIGE ABHÄNGIGKEIT

Freiwillige Abhängigkeit ist der schönste Zustand, und wie wäre der möglich ohne Liebe.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

KINDER WÄHLEN BEISPIELE

Die Kinder als strebende Naturen wählen sich gewöhnlich im Hause das Beispiel dessen, der am meisten zu leben und geniessen scheint.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832)

SCHÖNES BAUEN

Auch aus Steinen, die einem in den Weg gelegt werden, kann man Schönes bauen.

(Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832, deutscher Dichter, Schriftsteller)



Rose mit Tautropfen

© Bild Monika Minder, darf für private Zwecke=offline (Karten, Mails) kostenlos genutzt werden.


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Liebe Seele, trachte nicht nach dem ewigen Leben, sondern schöpfe das Mögliche aus.

(Pindar 522-445 v.Chr., griechischer Dichter)

> Geburtstagssprüche

BEKANNTE UND BERÜHMTE SPRÜCHE ZUM NACHDENKEN

WAS HAT MACHT

Die grösste Macht hat das richtige Wort zur richtigen Zeit.

(Mark Twain 1835-1910)

NICHT BEKOMMEN

Bedenke: Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.

(Dalai Lama 1935, buddhistischer Mönch)

JUNGER MAIKÄFER

Es ist besser ein junger Maikäfer zu sein als ein alter Paradiesvogel.

(Mark Twain 1835-1910, US-amerikanischer Schriftsteller)




HINDERNIS

Verbringe die Zeit nicht mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da.

(Franz Kafka 1883-1924, österr.-tschechischer Schriftsteller)

REICH ODER GLÜCKLICH?

Es ist nicht schwer, Menschen zu finden, die mit sechzig zehnmal so reich sind, als sie es mit zwanzig waren. Aber nicht einer von ihnen behauptet, er sei zehnmal so glücklich.

(George Bernard Shaw 1856-1950, irisch-britischer Dramatiker)

FEHLER

Einen Fehler durch eine Lüge zu verdecken heisst, einen Fehler durch ein Loch zu ersetzen.

(Aristoteles 384-322 v.Chr., griechischer Philosoph)

KLUG ODER DUMM

Ein Kluger bemerkt alles, ein Dummer macht über alles seine Bemerkungen.

(Heinrich Heine 1797-1896, deutscher Dichter)

GENIAL

Der geniale Mensch ist der, der Augen hat für das, was ihm vor den Füssen liegt.

(Johann Jakob Mohr 1824-1886, deutscher Dramatiker)

SCHWEIGEN

Bedenke, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

(Dalai Lama 1935, buddhistischer Mönch)

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