Die Kraft beginnt zu wachsen, wo wir das Ego lassen und im Hier und Jetzt dem eigenen Gesetzt verpflichtet leben.

(© Monika Minder)

Lebensweisheiten und Sprüche von Monika Minder

Schöne Sprüche und Lebensweisheiten von der schweizer Lyrikerin Monika Minder. Lange und kurze Zitate sowie Gedanken aus denen man Lebenserfahrung und tiefe Erlebnisse spüren kann.

Was uns reicher macht

Was wir im Anderen anklingen und sich auf schönste Weise entfaltet, macht uns reicher.

(© Monika Minder)

roter Hintergrund mit weisser Schrift

© Bild Monika Minder, darf NICHT im Internet und nicht kommerziell verwendet werden. Darf für eine private Karte ausgedruckt werden. > Nutzung Bilder

Bild-Text

Durch die Stille gehen die lautesten Wege.

(© Monika Minder)

Das höchste Glück

Auf das höchste Glück müssen wir noch kommen. Es liegt nicht a priori vor unseren Füssen. Jedes neue Jahr konfrontiert uns mit anderen Aufgaben und stellt uns immer wieder vor Herausforderungen. Dabei ist beides gefragt, die Sinne und die Vernunft. Vollendung in den Gegensätzen, damit kann Leben gelingen.

(© Monika Minder)

Sinn

Wo wir in der Helligkeit das Nahe spiegeln und wieder zuhören lernen, scheint Sinn ins Leben.

(© Monika Minder)

Verehrung

Verehrung des Kapitalismus ist Verehrung des Ego's.
Eine Ausschmückung von Nichts. Dabei begann doch alles mit einer Zell-Teilung?

(© Monika Minder)

Das gedruckte Buch

Nur mit einem gedruckten Buch können wir ganz mit uns sein, können wir ganz privat sein. Diesen Luxus ersetzt uns kein technisches Gerät.

(© Monika Minder)

Ausdruck

An Stelle von Angst, halte ich den Ausdruck von Idee, Wunsch, Bedürfnis..

(© Monika Minder)

Einfache Schritte

Weise Leute sagen, man solle mit einem einfachen Schritt beginnen, wenn man hoch steigen wolle. Sich zum Tal der Welt machen. Auch den Ruhm kennenlernen und die Ungnade, um wieder zur Einfachheit zurückzukehren. Wie schön. Es kommt mir vor wie die Natur, die aus der Stille wächst und im Frühling zu einer immensen Üppigkeit gelangt, um dann im Herbst wieder, mit Erinnerungen voll, ins Einfache heimzukehren. Nur, dass die Natur wohl diesen Zyklus um einiges ernster nimmt als wir.

(© Monika Minder)

Überwinden

Es gilt noch viel zu überwinden. Die Trägheit und die Sprachlosigkeit.

(© Monika Minder)

Der Mensch muss

Der Mensch muss sich für alles "be-preisen" lassen: Er züchtet Hautzellen und andere, auch altmodische, Sachen wie Kaninchen und Bienchen. Studiert und gewinnt Preise und wird doch seltsam wenig weise.

Dem Menschen fehlts an fast nichts: Er kauft sich billig und kleidet sich willig in Wirtschaftskitsch, "be-newst" sich klug, wenn auch nur über dem Hut und denkt dabei nicht an Betrug.

So schlägt der Mensch in dieser Überfüllungsnot die schöne Zeit sich tot, unterjocht vom grossen Aussen pochts innen wie ein Specht vom Baume draussen.

Und würden die "Par-Zellen" im Innen so genutzt wie Aussen, wer weiss welche Wellen sich lausten. Denn wenn heute etwas wirklich grösser wird, dann leider nur des Menschen Gier.

(© Monika Minder, 14. Juli 2016)

Ressourcen

Wir brauchen Übertragungen, damit unsere Ressourcen geweckt werden können.

(© Monika Minder)

Anfangen

Ich beeile mich, den Augenblick anzufangen.

Wie oft eilen wir am Augenblick vorbei, sind in Gedanken an einem anderen Ort, in einer anderen Zeit. Wo doch im Augenblick alles beginnt, lebt, endet.... Zeit und Ewigkeit sich berühren, wie Sören Kierkegaard sagte.

(© Monika Minder)

Werden

Zum Werden, was wir sind, fehlt stetig ein bisschen mehr Zeit.

(© Monika Minder)

Teilen

Teilen ist der Wert, der die Zukunft positiv beeinflussen wird.

Die unersättliche Gier ist das schädliche Virus der Menschheit. Das immer mehr haben wollen, zerstört Daseins-Werte, fördert Neid und Hass, führt zu Krieg, Terror, Umweltzerstörung, Hunger und Elend in der Welt.

Teilen beginnt dort, wo wir uns öffnen für das Andere. Auch das Andere in uns. Verbindungen zwischen unseren Traditionen und eigenen Lebenserfahrungen sind Voraussetzung für das Verstehen eigener, wie anderer Bedürfnisse, anderer Kulturen. Und wo verstehen ist, ist auch verzeihen.

Teilen geht dort weiter, wo wir Werte teilen, und wo wir andere in ihren Werten unterstützen, statt sie auszunutzen.

Teilen beginnt beim kleinsten gemeinsamen Nenner. Bei uns selber.

(© Monika Minder)

Auf Anfang

Und wieder alles auf Anfang, wie staunen.

(© Monika Minder, 5. Febr. 2018)

Deine Stärken

Achte und wertschätze zuerst deine eigenen Stärken und Talente bevor du diejenigen der Anderen beneidest.

(© Monika Minder)

Unerfüllte Wünsche

Unerfüllte Wünsche sind Ansporn, Leben erfüllt zu gestalten.

(© Monika Minder)

Achtsamkeit

In der Achtsamkeit verstehen wir Ruhe und Unruhe und die Kraft, die daraus entsteht. Unruhe ist Teil des Lebens und wird heute oft als Stress verkannt. Vielleicht lernen wir diese Gefühle im achtsamen Wahrnehmen mehr als Kontinuum entdecken.

(© Monika Minder)

Gesunden

Bevor Entschlüsse gesunden können, muss der Geist zur Ruhe kommen.

(© Monika Minder)

Mensch werden

Mensch werden heisst sozial werden.

(© Monika Minder)

Es braucht nicht viel

Es braucht nicht viel, manchmal ist es ein Traum, eine Begegnung, ein Stichwort... und schon sehen wir die Dinge anders, oder sehen sie überhaupt. All die grossen und kleinen Dinge, an denen wir bisher achtlos vorbei gegangen sind. So wird es immer anders, das Leben. So bekommt es immer wieder eine Schönheit. Schon nur das Rauschen in den Bäumen oder die Wolken am Himmel, der Vogel, der zwitschert... . Es braucht nicht viel.

(© Monika Minder)

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