Lebensweisheiten Hoffnung

Schöne Lebensweisheiten zum Thema HOFFNUNG. Weise Sprüche und Zitate sowie Gedanken zu Hoffnung, Kraft, Leben, Liebe. Tiefsinnige Lebensweisheiten und Texte aus verschiedenen Kulturen und Epochen.

WACHSEN MIT DER HOFFNUNG

Wir lassen uns treiben und trösten, wachsen mit der Hoffnung wie sie mit uns. Auf, dass wir sie sehen, wenn der Tag anbricht und sie uns begegnet.

(© Beat Jan)


typografisches Bild grünschwarz mit Spruch

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BILD-TEXT
Durch die FinSTERNis leuchtet das schwächste Licht wie ein Sonnenstrahl.

(© Monika Minder)

WARTEN UND VERTRAUEN

Lernen wir die Geduld des Wartens und des Vertrauens, lernen wir die Hoffnung. Im Annehmen, dass etwas ist, wie es ist können wir die Gegenwart gestalten.

(© Monika Minder)

WINTERZEICHEN

Jetzt, wo der Schnee aufwirbelt und mit dem Wind um die Wette jodelt, röten sich die Wangen.

(© M.B. Hermann)

IN DER ERFAHRUNG

In der Erfahrung, dass jemand da ist, den man zu Hilfe holen kann, wächst Vertrauen und in der Erfahrung, dass wir Gegenwart selber gestalten können. So füllen wir schwierige Situationen mit Hoffnung und Zuversicht.

(© M.B. Hermann)

TRÄUME SIND HOFFNUNGEN

Träume sind Hoffnungen und Wünsche, denen wir Flügel verleihen können, wenn wir sie nur ernst genug nehmen.

(© Monika Minder)

SCHRANKENLOSE HOFFNUNG

Schrankenlose Hoffnung verleiten zum Nichtstun.

(© M.B. Hermann)

MENSCHLICH WERDEN

Die Hoffnung kann nur dort nicht untergehen, wo wir lernen menschlich zu denken und zu handeln.

(© Monika Minder)




SCHÖPFEN

Aus dem Blau des Himmels, dem Glanz der Natur, der Schönheit eines Lächelns... Hoffnung schöpfen, ist auch in neblig trüben Tagen ein Lichtblick für die Seele.

(© Monika Minder)


Himmel mit Wolken und Bäumen

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BILD-TEXT
Ich finde Hoffnung in den dunkelsten Tagen
und fokussiere mich auf die hellsten.
Ich verurteile das Universum nicht.

(Dalai-Lama)

HOFFNUNG IST...

HOFFNUNG IST EINE EWIGE KERZE.

(© Monika Minder)

EIN KLEINES LICHT

Wege aus der Dunkelheit sind manchmal einsam. Ein kleines Licht kann jedoch wegweisender sein als manch grosses.

(© Monika Minder)



TRÄNEN SIND WICHTIG

Tränen sind wichtige Gefühle, die sich veräusserlicht haben, um der Seele Lebendigkeit zu geben.

(© Monika Minder)

TRAURIGES UND SCHÖNES

Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele.

(Hugo von Hofmannsthal, 1874-1929, österreichischer Schriftsteller)


Abenstimmung mit Weisheit

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BILD-TEXT
Die Hoffnung ist der Regenbogen über dem
herabstürzenden Bach des Lebens.

(Friedrich Nietzsche, 1844-1900)

LIEBE HÖRT NICHT AUF

Liebe hört nicht auf, wenn ein Mensch gegangen ist.

(© Monika Minder)

HOFFNUNG IM KLEINEN

Manchmal ist es ein Lächeln, das uns am Morgen begegnet, das uns geschenkt wird von einem unbekannten oder auch bekannten Menschen. Ein kleines Lächeln, das wir erhalten, ein kurzer Augenblick, der uns ganz alleine meint, ein liebes Wort, das uns mitgegeben wird, viele kleine Aufmerksamkeiten, die den Tag zum Leuchten bringen, wenn wir sie nur sehen.

Monika Minder)

GEDANKEN - GEDICHTE

WAS IST HOFFNUNG?

Hoffnung ist der Affekt freudiger Erwartung eines zukünftigen Guts. Um hoffen zu können, muß man die Erinnerung an erfüllte Wünsche und gelungene Pläne haben; wem alles mißlungen ist, der hat allmählich das Hoffen verlernt. Weil aber die Hoffnung sich auf ein künftiges, also höchstens wahrscheinliches Gut bezieht, so ist sie nicht ohne Begleitung der Besorgnis zu finden, daß das Erwartete auch nicht eintreffen könne. Sie ist daher mit Unlust verbunden. Sie stärkt zwar des Menschen Kraft im Tun und im Leiden, da sie aber auch die Phantasie anregt, und sich der Hoffende die Zukunft leicht zu rosig ausmalt, so folgt ihr oft Enttäuschung, wenn ihre Erfüllung ausbleibt oder ihr nicht entspricht. Auch ist der Hoffende wohl in Gefahr, über den Zukunftsbildern die Pflichten der Gegenwart zu versäumen. – Die Alten stellten die Göttin der Hoffnung ('Elpis, Spes) als leicht schreitendes Mädchen mit langem Gewande dar, in der Rechten eine Blume oder Kornähre oder Schale, mit der Linken das Gewand etwas lüpfend. Die Hoffnung gilt in der christlichen Ethik als eine der Haupttugenden. (Vgl. 1. Korinth. 13, 13 nyni de menei pistis, elpis, agapê, ta tria tauta.) Descartes (Pass. an. III, 165) nennt sie einen Zustand der Seele, in dem man Glaubt, daß das Gewünschte eintreffen werde. Sie wird veranlaßt durch eine Mischung der Freude und des Verlangens. – Spinoza (1632-1677, Ethik III Def. d. Aff. 12) definiert: Die Hoffnung ist eine unbeständige Freude, welche aus der Vorstellung einer kommenden oder vergangenen Sache entsteht, über deren Ausgang wir in Zweifel sind. Vgl. Schillers Gedicht Die Hoffnung (Zu was Besserem sind wir geboren) und Goethes Urworte. Orphisch Str. 5 (Ein Flügelschlag und hinter uns Äonen).

(Kirchner/Michaëlis: Wörterbuch der Philosophischen Grundbegriffe, 1907)

Quelle: zeno.org

KRAFT SPÜREN

In der Stille die Kraft spüren,
im Vertrauen geschehen lassen
wie die zarten Knospen im Frühling,
die alle Kraft in sich tragen,
um zu etwas ganz Grossem zu werden.

In der Liebe die Kraft spüren,
die der Himmel dir täglich schenkt
und der Boden, der dich trägt und nährt.

Im Vertrauen die Kraft spüren
ohne den Weg zu kennen,
einfach die Augen offen halten,
um den ganz eigenen Weg zu sehen
und ihn mit Mut zu gehen.

(© Monika Minder)

UNMUT

Freilich, freilich, Alles eitel,
Alles Trug und Schein –
Ach, wie bald ergraut der Scheitel,
Und du stehst allein!
Deine Hoffnungen und Taten
Hat die Zeit gefällt,
Und du siehest neue Saaten
Ohne dich bestellt.
Und du fragst zuletzt mit Grollen:
Hab' ich nur gelebt,
Um der rauhen Hand zu zollen,
Die die Gräber gräbt?

(Ferdinand von Saar, 1833-1906, österreichischer Schriftsteller)

Klassische gemeinfreie Lebensweisheiten und Zitate zur Hoffnung

HOFFNUNG UND ANMASSUNG

Hoffnung und Anmaßung. – Unsere gesellschaftliche Ordnung wird langsam wegschmelzen, wie es alle früheren Ordnungen getan haben, sobald die Sonnen neuer Meinungen mit neuer Glut über die Menschen hinleuchteten. Wünschen kann man dies Wegschmelzen nur, indem man hofft: und hoffen darf man vernünftigerweise nur, wenn man sich und seinesgleichen mehr Kraft in Kopf und Herz zutraut als den Vertretern des Bestehenden. Gewöhnlich also wird diese Hoffnung eine Anmaßung, eine Überschätzung sein.

(Friedrich Nietzsche, 1844-1900, deutscher Philosoph)



UNSERE HOFFNUNGEN UND WÜNSCHE

Man lässt sich nach und nach einnehmen, und unsere Hoffnungen und Wünsche sind von so kindischer Natur, dass ihnen Mögliches und Unmögliches beides von einer Art zu sein scheint.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Naturforscher, Dichter)

HOFFNUNG

Wen die Hoffnung den hat auch die Furcht verlassen: Dies ist der Sinn des Ausdrucks "desperat". Es ist nämlich dem Menschen natürlich, zu glauben, was er wünscht, und es zu glauben, weil er es wünscht. Wenn nun diese wohltätige, lindernde Eigentümlichkeit seiner Natur durch wiederholte, sehr harte Schläge des Schicksals ausgerottet und er sogar, umgekehrt, dahin gebracht worden ist zu glauben, es müsse geschehn, was er nicht wünscht, und könne immer geschehn, was er wünscht, eben weil er es wünscht, so ist dies eigentlich der Zustand, den man Verzweiflung genannt hat ...

(Arthur Schopenhauer, 1788-1860, deutscher Philosoph)

WÜNSCHE und HOFFNUNG

Zu gleicher Zeit aber steht der neue Wand-Kalender von 1824 vor mir, wo die zwölf Monate zwar reinlich aber auch vollkommen gleichgültig aussehen. Vergebens forsch ich, welche Tage sich für mich rot, welche düster sich färben werden; die ganze Tafel ist noch in blanco, indessen Wünsche und Hoffnungen hin und wieder schwärmen.

(Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832, deutscher Naturforscher, Dichter)

AUS LIEBE

Was geschieht, kommt von Gott her,
aus seiner Liebe, auf mich zu.
Es ruft mich an. Es fordert mich auf.
Darin soll ich leben und handeln und wachsen
und der werden, der ich nach Gottes Willen sein soll.

(Romano Guardini, 1885-1968, Religionsphilosoph)

ZUTRAUEN

Leicht ist das Leben für keinen von uns. Doch was nützt das, man muß Ausdauer haben und vor allem Zutrauen zu sich selbst. Man muß daran glauben, für eine bestimmte Sache begabt zu sein, und diese Sache muß man erreichen, koste es, was es wolle.

(Marie Curie, 1867-1934, polnisch-französische Physikerin und Chemikerin)

NEIGUNGEN LEBEN

Was machen mit diesem "angebrochenen Tag"? Ich tat das Beste, was man, sobald diese Frage überhaupt auftaucht, tun kann. Ich warf mich aufs Bett und schlief.

Man sollte im Leben, ganz besonders auf Reisen, viel häufiger davon Gebrauch machen, als es geschieht. Warum unterbleibt es? Weil die wenigsten unter uns mit dem Philistrismus vollständig gebrochen haben und immer neunhundertneunundneunzig unter tausend wie eine ewige Kükeneierschale die Vorstellung mit sich herumtragen, dass man um zehn oder elf zu Bett gehen und um sechs oder sieben aufstehen müsse.

Wenige haben den Mut zu essen, wenn sie hungert, noch wenigere den Mut zu schlafen, wenn sie müde sind.

(Theodor Fontane, 1819-1898, deutscher Schriftsteller)

BEWAHRE MICH

Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glattgehen. Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen!

(Antoine de Saint-Exupéry, 1900-1944, französischer Schriftsteller)

UNSER ZEITALTER

Unser Zeitalter ist seinem Wesen nach tragisch, also weigern wir uns, es tragisch zu nehmen. Die Katastrophe ist hereingebrochen, wir stehen zwischen den Trümmern, wir fangen an, neue kleine Gewohnheiten zu bilden, neue Hoffnungen zu hegen. Es ist ein hartes Stück Arbeit: Kein ebener Weg führt in die Zukunft; wir umgehen die Hindernisse jedoch oder klettern über sie hinweg. Wir müssen leben – einerlei, wie viele Himmel eingestürzt sind.

(David Herbert Lawrence, 1885-1930, englischer Schriftsteller)

Weitere nachdenkliche Hoffnungstexte:
Weisheiten über das Glück
Lebensweisheiten
Weihnachten Lebensweisheiten

Buddhistische Weisheiten Hoffnung

ZUM WOHLE DER ANDERN

Solange wir zum Wohl der anderen handeln, sollten wir darum weder arrogant sein, noch uns für wunderbar halten, sondern einzig am Nützlichsein für andere unsere Freude haben, ohne Hoffnung darauf, dass ein Resultat reift.

(Buddhistische Weisheit)



ERWARTUNGEN

Wer alles auf sich selbst bezieht, bleibt in Erwartungen und Befürchtungen gefangen.

(Lama Ole Nydahl, 1941)

GEDULD

Die Übung in Geduld bewahrt uns vor dem Verlust unserer Gelassenheit. Dadurch haben wir die Möglichkeit unser Urteilsvermögen zu trainieren, selbst in sehr schwierigen Situationen. Es gibt uns inneren Raum. Und durch diesen Raum gewinnen wir ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung, welche uns erlaubt auf Situationen in angemessener Weise reagieren zu können. Mitfühlend, anstatt durch unsere Wut und Verärgerung getrieben.

(Dalai-Lama)

WENIG ERHOFFEN

Kinder, Alte und Vagabunden lachen leicht aus vollem Herzen: Sie haben nichts zu verlieren und erhoffen wenig. In der Begegnung mit ihnen erfahren wir eine köstliche Atmosphäre der Einfachheit, des tiefen Friedens.

(Matthieu Ricard, 1946, buddhistischer Mönch)

WÄHLE DEINE FREUNDE

Wähle deine Freunde nach ihrer seelischen Qualität aus, auch wenn sie deine eigenen Hoffnungen und dein Bestreben nicht teilen. Bleibe nicht allein. Du brauchst eine größere, menschliche Familie, um dein Herz öffnen und dich befreien zu können. Betrachte sie als Brüder und Schwestern, mit denen du ein Geheimnis teilst.

(Aus Tibet)

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Weihnachtssprüche Hoffnung
Einfühlsame Worte und Zitat über die Hoffnung, das Leben und die Liebe. Hier gibt es auch Weihnachtssprüche.

Hoffnung Sprüche und Zitate
Schöne tiefsinnige Aphorismen und Gedanken zum Thema Hoffnung, Kraft, Leben...

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Die Hoffnung umarmen:
Was uns heilt und trägt







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