Etwas zu wissen ist nicht so viel wert, wie etwas zu lieben. Etwas zu lieben ist nicht so viel wert, wie seine grösste Freude daran zu haben.

(Konfuzius)

Lebensweisheiten

Gute Sprüche und weise Zitate aus verschiedenen Kulturen und Epochen. Schöne Lebensweisheiten und tiefgründige Gedanken vieler Denker sowie kurze Sprichwörter und Maxime. Diese Weisheiten des Lebens regen zum Nachdenken an. Sie erhalten hier auch Bildersprüche zum Ausdrucken.

Alle Dinge unter dem Himmel

Die Natur Buddhas umfasst Existenz und Nicht-Existenz. Das erscheint widersprüchlich, doch gibt es zwischen diesen beiden Aspekten keinerlei Dualität.

(Meister Keizan Jökin, 1264-1325, japanischer Zen-Buddhist)

Zeit des Überflusses

Zeit des Überflusses und doch so einsam der Mensch. Wo wir doch, wie die fallenden Blätter, Wohltäter sein könnten.

(© Beat Jan)

Freiheit haben

Freiheit haben, ist nur das, was wir notwendig gebrauchen, um das sein zu können, was wir eigentlich sein sollten; und zu haben, was wir eigentlich haben sollten... An diese Betrachtung schliesst sich gleich die über den Grund aller Lüge an. Der erste Mangel an Freiheit besteht darin, dass wir nicht sagen dürfen, was wir wünschen, und was uns fehlt.

(Rahel Varnhagen von Ense, 1771-1833, deutsche Schriftstellerin)

roblaue Lichtpunkte

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Bild-Text

Es gilt noch viel zu überwinden. Die Trägheit und die Sprachlosigkeit.

(© Monika Minder)

Ausdruck

Lies aus der Gegenwart das Sein ab, zu dem du wirst. Gib ihm Ausdruck.

(Antoine de Saint-Exupéry, 1900-1944, französischer Schriftsteller)

Ich

Ich, wieder ich, immer ich! Dieser Gedanke ist nichts anderes als die tiefste Wurzel unseres Elends.

(Meister Shosan, 1579-1655, Buddhistischer Mönch)

Sich der Welt bemächtigen

Wer sich der Welt bemächtigen will, um sich ihrer zu bedinene, geht der Niederlage entgegen. Die Welt ist ein heiliges Gefäss, das man nicht an sich reissen, dessen man sich nicht bedienen kann. Wer es benutzt, zerstört es. Wer es in seinen Besitzt bringt, verliert es.

(Laotse, ca. 6 Jh. v.Chr., chinesischer Philosoph)

Grünverlauf mit Spruch

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Bild-Text

Was wachsen will, braucht Zeit. Wann begreifen wir das endlich.

(© Monika Minder)

Der perfekte Mensch

Der perfekte Mensch ist ohne Ich, der inspirierte Mensch ist ohne Werk, der weise Mensch hinterlässt keinen Namen.

(Tschuang Tse, ca. 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph)

Einfache Schritte

Weise Leute sagen, man solle mit einem einfachen Schritt beginnen, wenn man hoch steigen wolle. Sich zum Tal der Welt machen. Auch den Ruhm kennenlernen und die Ungnade, um wieder zur Einfachheit zurückzukehren. Wie schön. Es kommt mir vor wie die Natur, die aus der Stille wächst und im Frühling zu einer immensen Üppigkeit gelangt, um dann im Herbst wieder, mit Erinnerungen voll, ins Einfache heimzukehren. Nur, dass die Natur wohl diesen Zyklus um einiges ernster nimmt als wir.

(© Monika Minder)

Alleine gehen

… und ist der Schüler nicht wenigstens die Hälfte seines Weges alleine gegangen, so hat er nichts gelernt.

(Sokrates, 469-399 v.Chr., griechischer Philosoph)

Wer schreiben will

Wer für alle Zeiten schreiben will, sei kurz, bündig, auf das Wesentliche beschränkt: er sei, bis zur Kargheit, bei jeder Phrase und jedem Wort bedacht, ob es nicht auch zu entbehren sei; wie, wer den Koffer zur weiten Reise packt, bei jeder Kleinigkeit, die er hineinlegt, überlegt, ob er nicht auch sie weglassen könne. Das hat Jeder, der für alle Zeiten schrieb, gefühlt und getan.

(Arthur Schopenhauer, 1788-1860, deutscher Philosoph)

Gelassenheit

In der ungekünstelten Gelassenheit finden wir neue Werte.

(© M.B. Hermann)

Fortschritte

Die Technologie macht grosse Fortschritte. Und du?

(Aus Griechenland)

Sein und Werden

Das Leben erscheint aber in zwiefacher Gestalt, als Sein und als Werden, und die Kunst löst ihre Aufgabe am vollkommensten, wenn sie sich zwischen beiden gemessen in der Schwebe erhält.

(Friedrich Hebbel, 1813-1863, deutscher Dramatiker)

Angeln

Zahlreich sind die Weisen und Heiligen, die seit fernster Vergangenheit am Wasser wohnen. Von denen, die am Wasser wohnen, angeln manche Fische, andere angeln Menschen, und wieder andere angeln nach dem Tao, dem Weg des Lebens. Von alters her besteht darin die Art und Weise, am Wasser zu leben. Ferner gibt es jene, die nach dem Ich angeln, jene, die nach der Sünde angeln, jene, die sich von der Sünde angeln lassen, und auch jene, die sich vom Tao angeln lassen.

(Meister Dogen, 1200-1253, Lehrer des japanischen Zen-Buddhismus)

Die Kraft beginnt zu wachsen

Die Kraft beginnt zu wachsen, wo wir das Ego lassen und im Hier und Jetzt dem eigenen Gesetzt verpflichtet leben.

(© Monika Minder)

Unerfüllte Wünsche

Unerfüllte Wünsche sind Ansporn, Leben erfüllt zu gestalten.

(© Monika Minder)

Erziehen

Vielleicht kann der Künstler sich aus allen Völkern sein Volk bilden, kann es sich erziehen... . Aber ich will es nicht. Ich werde es nie wollen. Ich will nicht erziehen. Ich will nicht den Erfolg, keinen Erfolg auf keiner Seite. Ich will einfach: Schönheit...

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926, deutscher Lyriker)

Aus: Die Letzten, im Gespräch, der Liebende, 1902

Die innewohnende Wahrheit

Alle Abkapselung ist Finsternis, alle Verschlossenheit Blindheit. Der Mensch muss lernen, seine wahre Natur sich entfalten zu lassen: In ihm ist ein Licht, das nur darauf wartet, zu leuchten.

(Tschuang Tse, ca. 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph)

Die Liebe

Was verändert sich niemals, wenn alles sich verändert? Es ist die Liebe. Und nur sie ist die Liebe, sie, die niemals etwas anderes wird; sie, die alles hingibt und aus diesem Grund nichts zu fordern hat; sie, die nichts fordert und deshalb nichts zu verlieren hat; sie, die segnet und segnet, wenn ihr geflucht wird; sie, die ihren Nächsten liebt aber deren Feind auch ihr Nächster ist; sie, die die Rache dem Herrn überlässt, weil sie sich vertröstet, dass er noch barmherziger ist.

(Sören Kierkegaard, 1813-1855, dänischer Philosoph)

Aus: Religiöse Reden, ins Deutsche übertragen von Theodor Haecker. Verlag von Hermann A. Wiechmann, München 1922.

Wirklich lieben

Nur in der Gegenwart, im Hier und Heute können wir wirklich lieben.

(Buddha, Siddhartha Gautama, 563-483 v.Chr.)

Als Frau

In Wahrheit habe ich als Frau kein Land. Als Frau will ich kein Land haben. Als Frau ist mein Land die ganze Welt.

in fact, as a woman, I have no country. As a woman I want no country. As a woman my country is the whole world.

(Virginia Woolf, 1882-1941, britische Schriftstellerin; Quelle Wikiquote)

Freude haben

Etwas zu wissen ist nicht so viel wert, wie etwas zu lieben. Etwas zu lieben ist nicht so viel wert, wie seine grösste Freude daran zu haben.

(Konfuzius, vermutlich 551-479 v.Chr., chinesischer Philosoph)

Glück machen

Ich habe nachgeforscht, ob es kein Mittel gäbe, ohne jedes Verdienst sein Glück zu machen, und ich habe keines gefunden.

(Luc de Vauvenargues, 1715-1747, französischer Philosoph)

Im Keim vorhanden

Bevor es zu einr greifbaren Realität wird, ist jedes Phänomen im Keim vorhanden. Der Weise geht mit Keimen sehr sorgfältig um.

(Han Fei Zi, ca. 280-233 v. Chr., chinesischer Philosoph)

Glücklich oder unglücklich

Eine der besten Methoden, unglücklich zu werden, ist der Glaube, dass man mehr braucht, als man hat.

(© Michael Depner, Wuppertal)

Es braucht nicht viel

Es braucht nicht viel, manchmal ist es ein Traum, eine Begegnung, ein Stichwort... und schon sehen wir die Dinge anders, oder sehen sie überhaupt. All die grossen und kleinen Dinge, an denen wir bisher achtlos vorbei gegangen sind. So wird es immer anders, das Leben. So bekommt es immer wieder eine Schönheit. Schon nur das Rauschen in den Bäumen oder die Wolken am Himmel, der Vogel, der zwitschert... . Es braucht nicht viel.

(© Monika Minder)

Anpassen

Sich den Dingen anpassen, indem man zwischen ihnen Harmonie schafft, das ist die Tugend; sich mit den Dingen abfinden, indem man sich mit ihnen vereint - das ist das Tao.

(Tschuang Tse, ca. 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph)

Erinnerung

Wie das Heut ein Morgen hat, wirbeln die Blätter der Erinnerungen.

(© Jo M. Wysser)

Freundschaft

Achtung, Liebe, Vertrauen, Grundzüge im Dasein der Freundschaft; Treue, Weisheit und Mut und Geduld und Liebe – sind Freundschaft!

(Johann Kaspar Lavater, 1741-1801, Schweizer evangelischer Theologe, Religionsphilosoph und Schriftsteller)

Menschlichkeit

Das Wesen der Menschlichkeit entfaltet sich nur in der Ruhe. Ohne sie verliert die Liebe alle Kraft ihrer Wahrheit und ihres Segens.

(Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827, Schweizer Pädagoge und Sozialreformer)

Warum dann kämpfen

Im Ehrenkodex der Samurai findet sich folgende Weisheit: "Ist dein Gegner besser als du, warum dann kämpfen? Ist er nicht so gut wie du, warum dann kämpfen? Ist er ebenbürtig, wird er verstehen, was du verstehst, und es wird keinen Kampf geben."

(Lebensweisheit aus Japan)

Reichtum

Genügsamkeit ist natürlicher Reichtum,
Luxus künstliche Armut.

(Sokrates, 469-399 v.Chr., griechischer Philosoph)

Fürsorge

Durch die staatlichen Verbote zu morden, zu rauben, zu betrügen und deren anthropomorphe Sanktion wird das Glück der Menschen nur ungenügend verbürgt. Ihr Glücksbedürfniss fordert bessere Fürsorge.

(Paul Rée, 1849-1901, deutscher Mediziner und Schriftsteller)

Lebensweisheiten Sprüche

Schöne und kurze Weisheiten Zitate über verschiedene Themen des Lebens..

Geburtstagszitate

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