In jedem Augenblick ist es uns möglich umzukehren und in eine neue Aufgabe hineinzuwachsen.

(© Monika Minder)

Lebensweisheiten

Sprüche und Zitate - kurze und lange

Niveauvolle Texte vieler Denker aus unterschiedlichen Kulturkreisen und Epochen. Tiefsinnige Lebensweisheiten über Themen der Liebe, des Lebens, des Glücks, Weisheiten zum Geburtstag oder für Weihnachten, für Abschiede oder viele andere Einsatzbereiche.

Freude haben

Etwas zu wissen ist nicht so viel wert, wie etwas zu lieben. Etwas zu lieben ist nicht so viel wert, wie seine grösste Freude daran zu haben.

(Konfuzius, vermutlich 551-479 v.Chr., chinesischer Philosoph)



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Und wieder alles auf Anfang, wie staunen.

(© Monika Minder)

Glück machen

Ich habe nachgeforscht, ob es kein Mittel gäbe, ohne jedes Verdienst sein Glück zu machen, und ich habe keines gefunden.

(Luc de Vauvenargues, 1715-1747, französischer Philosoph)

Im Keim vorhanden

Bevor es zu einr greifbaren Realität wird, ist jedes Phänomen im Keim vorhanden. Der Weise geht mit Keimen sehr sorgfältig um.

(Han Fei Zi, ca. 280-233 v. Chr., chinesischer Philosoph)

Glücklich oder unglücklich

Eine der besten Methoden, unglücklich zu werden, ist der Glaube, dass man mehr braucht, als man hat.

(© Michael Depner, Wuppertal)

Es braucht nicht viel

Es braucht nicht viel, manchmal ist es ein Traum, eine Begegnung, ein Stichwort... und schon sehen wir die Dinge anders, oder sehen sie überhaupt. All die grossen und kleinen Dinge, an denen wir bisher achtlos vorbei gegangen sind. So wird es immer anders, das Leben. So bekommt es immer wieder eine Schönheit. Schon nur das Rauschen in den Bäumen oder die Wolken am Himmel, der Vogel, der zwitschert... . Es braucht nicht viel.

(© Monika Minder)

Anpassen

Sich den Dingen anpassen, indem man zwischen ihnen Harmonie schafft, das ist die Tugend; sich mit den Dingen abfinden, indem man sich mit ihnen vereint - das ist das Tao.

(Tschuang Tse, ca. 365-290 v.Chr., chinesischer Philosoph)

Erinnerung

Wie das Heut ein Morgen hat, wirbeln die Blätter der Erinnerungen.

(© Jo M. Wysser)

Freundschaft

Achtung, Liebe, Vertrauen, Grundzüge im Dasein der Freundschaft; Treue, Weisheit und Mut und Geduld und Liebe – sind Freundschaft!

(Johann Kaspar Lavater, 1741-1801, Schweizer evangelischer Theologe, Religionsphilosoph, Schriftsteller)

Menschlichkeit

Das Wesen der Menschlichkeit entfaltet sich nur in der Ruhe. Ohne sie verliert die Liebe alle Kraft ihrer Wahrheit und ihres Segens.

(Johann Heinrich Pestalozzi, 1746-1827, Schweizer Pädagoge und Sozialreformer)

Warum dann kämpfen

Im Ehrenkodex der Samurai findet sich folgende Weisheit: "Ist dein Gegner besser als du, warum dann kämpfen? Ist er nicht so gut wie du, warum dann kämpfen? Ist er ebenbürtig, wird er verstehen, was du verstehst, und es wird keinen Kampf geben."

(Lebensweisheit aus Japan)

Reichtum

Genügsamkeit ist natürlicher Reichtum, Luxus künstliche Armut.

(Sokrates, 469-399 v.Chr., griechischer Philosoph)

Fürsorge

Durch die staatlichen Verbote zu morden, zu rauben, zu betrügen und deren anthropomorphe Sanktion wird das Glück der Menschen nur ungenügend verbürgt. Ihr Glücksbedürfniss fordert bessere Fürsorge.

(Paul Rée, 1849-1901, deutscher Mediziner und Schriftsteller)

Worauf es ankommt

Auf das Zwischenmenschliche kommt es an, und das kann man nicht kaufen.

(© Hanna Schnyders)

Leidenschaften

Die höchste Schönheit, die der Mensch erreichen kann, ist, dass er alle Leidenschaften in sich zu einem Kunstwerk verarbeitet, dass er wie ein Gott über allen steht und sie regiert, so dass sie nur immer von der Kraft der Seele zeigen, aber nie in widrige Verzerrung ausarten.

(Sophie Tieck, 1775-1833, deutsche Schriftstellerin)

Reichtum

Reichtum, wo ich in der Beschäftigung Freude empfinde.

(© Jo M. Wysser)

Sich verstehen

Wenn Menschen sich untereinander verstehen, ist's im Grunde ganz gleichgültig, über welchen Gegenstand sie miteinander reden, weil alles nur die Strahlungen ihres innersten Seins vermittelt.

(Heinrich Lhotzky, 1859-1930, deutscher Theologe, Publizist)

Nein sagen

Man muss lernen, nein zu sagen. Das nützt einem mehr, als Latein lesen zu können.

(Charles Haddon Spurgeon 1834-1892, englischer Theologe)

E S - W A R - E I N M A L ...

... eine Frau. Sie hatte gerade eine schlimme Diagnose erhalten, konnte ihren Job nicht mehr weiter führen und wurde auch noch von ihrem Mann verlassen, weil er eine andere hatte.
Ihr Körper schmerzte, sie fühlte sich elend und frustriert. Nie hatte sie Glück. Alles lief immer schief und überhaupt, die anderen waren immer weiter und besser.
Das Leben schien sinnlos. Sie konnte kaum mehr essen, kaum mehr laufen, kaum mehr atmen.
Sie kaufte sich ein Buch und darin stand viel Weises. Ein Satz daraus, hatte es ihr besonders angetan: "Symptome machen ehrlich."
Sie fragte sich, was ihre Symptome ihr sagen wollten. Sie zwingen einem, ja, aber wozu? Rückzug, Nein sagen, anderen Weg gehen, Tempo reduzieren, Zeit für sich nehmen...

(© Monika Minder)

Miteinander

Es gibt ein Miteinander, das mit Nichts zu vergleichen ist, das mit keiner Technik zu leben ist. Denken wir wieder vermehrt über Beziehung nach und definieren sie neu, statt uns mit Phantomen zu umgeben.

(© Jo M. Wysser)

Welt tragen

Im Grunde trägt jeder die ganze Welt.

(Christian Friedrich Hebbel, 1813-1863, deutscher Dramatiker und Lyriker)

Fürs Leben

Gibt es einen einzigen Begriff, von dem man sich sein ganzes Leben lang leiten lassen kann? Könnte es die Rücksichtnahme sein? Fügt anderen nichts zu, was euch nicht selbst zugefügt werden soll.

(Konfuzius, 551-479 v.Chr., chinesischer Philosoph)

Leben begreifen

Wenn du das Leben begreifen willst, glaube nicht, was man sagt, und was man schreibt, sondern beobachte selbst, und denke nach.

(Anton Tschechow, 1860-1904, russischer Schriftsteller)

Die verlorene Ganzheit

Die verlorene Ganzheit, das Transzendente, Umgreifende, wieder zurückgewinnen, uns wieder ergreifen lassen und damit ankommen in der Antwort auf die Frage, welchen Sinn hat es "zu sein".

(© Monika Minder)

Erwachen

Die Ausübung ist in sich selbst das perfekte Erwachen. Die Ausübung ist Erwachen, das Erwachen ist ohne Ende und die Ausübung ohne Anfang.

(Meister Dogen 1200-1253, Lehrer des japanischen Zen-Buddhismus)

Die Liebe

Was verändert sich niemals, wenn alles sich verändert? Es ist die Liebe. Und nur sie ist die Liebe, sie, die niemals etwas anderes wird; sie, die alles hingibt und aus diesem Grund nichts zu fordern hat; sie, die nichts fordert und deshalb nichts zu verlieren hat; sie, die segnet und segnet, wenn ihr geflucht wird; sie, die ihren Nächsten liebt aber deren Feind auch ihr Nächster ist; sie, die die Rache dem Herrn überlässt, weil sie sich vertröstet, dass er noch barmherziger ist.

(Sören Kierkegaard, 1813-1855, dänischer Philosoph)

Aus: Religiöse Reden, ins Deutsche übertragen von Theodor Haecker. Verlag von Hermann A. Wiechmann, München 1922.

Mut

Wenn man nicht weiss, was man tun soll, kann man tun, wofür man Mut braucht.

(Michael Depner, Wuppertal)

Zitat hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Herrn Depner.

Wissen

Zu wissen, dass wir wissen, was wir wissen und nicht zu wissen, was wir nicht wissen, das ist wahres Wissen.

(Kopernikus 1473-1543, preussischer Astronom)

Konsum

Würde Konsum glücklich machen, müssten wir ihn nicht andauernd wiederholen.

(© Monika Minder)

Bilder des Himmels

Vielleicht gibt es bestimmte Bilder im Himmel für diejenigen, die sie sehen möchten. Um danach festzustellen, dass sie die gleichen in sich tragen.

(Platon, 427-347 v.Chr., griechischer Philosoph)

Sehn und Erfahren

Sehn und Erfahren ist so nötig als Lesen und Lernen.

(Arthur Schopenhauer, 1788-1860, deutscher Philosoph)

Nichts erzwingen

Ich bin gleichsam der, der durch eine Landschaft geht, die mit Gräben durchzogen ist. Komme ich an einen Graben, so suche ich nicht nach der Brücke. Ich werfe ein Brett hin und steige hinüber. So kommt man weit.

(Karl Jaspers, 1883-1969, deutscher Psychiater und Philosoph)

Halbe Wahrheiten

Es sind gerade die halben Wahrheiten die schlimmsten Lügen, weil sie durch den kleinen Bestandteil von Vernunft täuschen und durch den andern Bestandteil von Wahn berauschen.

(Johann Gottlob von Quandt, 1787-1859, deutscher Kunsthistoriker)

Unruhiges Herz

Wenn dein Herz unruhig ist, richte den Blick nach innen und sei ganz gegenwärtig, dann wirst du spüren, was dir fehlt.

(© Monika Minder)

> mehr Sprüche zum Nachdenken

Träume leben

Der nur das Leben träumt, kann mir nicht Leben geben. Und der es lebt, der nimmt mir meinen Traum! In uns allen ist Traum und Leben eines.

(Peter Altenberg, 1859-1919, österreichischer Schriftsteller)

Ungerechtigkeit

Eine einzige Ungerechtigkeit setzt die ganze Menschheit ins Unrecht.

Romain Rolland, 1866-1944, französischer Schriftsteller)

Sich ein guter Freund sein

Aufmerksam sein, die eigenen Bedürfnisse be-achten, sich selber geben, was man von anderen erwartet, das ist der Anfang einer lebenslangen Freundschaft.

(© Monika Minder)

Das Leben

Das Leben ist vielleicht auch nur ein höchster Begriff wie Raum und Zeit; es ist die Kategorie der Möglichkeit.

(Friedrich Hebbel, 1813-1863, deutscher Dramatiker, Lyriker)

Etwas Gutes tun

Tu etwas Gutes, wo immer du bist. Es sind all die Kleinigkeiten, die zusammen die Welt verändern.

(Desmond Tutu 1931, südafrikanischer Theologe)

Brücken

Das Leben bietet uns Brücken, wir müssen sie nur sehen und den Mut haben, sie zu begehen.

(© Monika Minder)

Hast du in dir die Geduld, zu warten, dass dein Geist zur Ruhe kommt und sich klärt wie Wasser, über das eine Ente geschwommen ist? Kannst du ruhig bleiben, ohne dich zu bewegen und abwarten, bis die richtige Lösung von alleine auftaucht?

(Asiatische Weisheit)

Nostalgie

Nostalgie ist der Trost der Vergänglichkeit.

(Asiatische Weisheit)

> mehr Lebensweisheiten

Stolz

Stolz ist nichts anderes als der Glaube, man müsste von anderen als erhaben gesehen werden. Schande ist nichts anderes als die Angst vor Demütigung, als zu gering geschätzt zu werden. Wenn jemand sein Herz daran setzt, hoch angesehen zu werden, und es auch erreicht, lebt er automatisch mit der Angst, diesen Status auch wieder zu verlieren.

(Lao Tse, 6.Jh.v.Chr., chinesischer Philosoph)

Was wir sind

Die Tage nehmen dem Leben etwas von dem, was es ist. Wir können jedoch dem Leben etwas geben von dem, was wir sind.

(© Monika Minder)

Wo ist der Stern

Wo ist der Stern auf dem sich unsere verlorenen, unsere vertanen, unsere vergeudeten Werte sammeln? Auf diesem Stern müsste der Paradiesgarten zu finden sein.

(Jakob Wassermann 1873-1934, deutscher Schriftsteller)

Gültigkeit

Wer wirklich gütig ist, kann nie unglücklich sein; wer wirklich weise ist, kann nie verwirrt werden; wer wirklich tapfer ist, fürchtet sich nie.

(Konfuzius 551-479 v.Chr., chinesischer Philosoph)

> mehr Asiatische Weisheiten

Augen öffnen und schliessen

Man öffnet die Augen, schliesst sie wieder und nimmt das, was man erblickt, hinüber in den Traum. Das ist das Leben.

(Friedrich Hebbel, 1813-1863, deutscher Dramatiker, Lyriker)

Selbstwertgefühl

Echtes Selbstwertgefühl wird durch das Erleben eigener Fähigkeiten gefüttert. Das Lob anderer ist nur Zuckerwasser.

(© Michael Depner, Wuppertal)

Hier veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung von Hr. Depner.

Blick in den Spiegel

Ein Spiegel bist du nicht allein der Welt, sie ist ein Spiegel auch, darin du selbst dich schauend bist.

(Friedrich Rückert, 1788-1866, deutscher Dichter, Übersetzer)

Die Poesie des Lebens

Die Poesie des Lebens ist die Poesie der Geschlechter. Es wird Zeit diese neu zu entdecken.

(© Monika Minder)

Das Wissen des Nichtwissens

Je mehr man schon weiss, je mehr hat man noch zulernen. Mit dem Wissen nimmt das Nichtwissen in gleichem Grade zu, oder vielmehr das Wissen des Nichtwissens.

(Friedrich Schlegel, 1772-1829, deutscher Philosoph)

Die wahre Liebe

Die wahre Liebe ist Aufgabe in einem Werden und Werden lassen.

(© Monika Minder)

Der Reiz der Welt

Der Reiz der Welt steht mit dem Schmerz und dem Vergnügen, mit dem Entsetzen und der Hoffnung in gleicher Verbindung.

(Germaine de Staël, 1766-1817, französische Schriftstellerin)

Mensch und Einsicht

Der Mensch, der wenig nur gelernt, wird alt ganz nach der Ochsen Art: Es wächst ihm also bloss das Fleisch, die Einsicht wächst ihm nicht.

(Gautama Buddha, 563-483 v.Chr., Begründer d. Buddhismus)

Daseinsberechtigung

Wenn man mit anderen lebt und durch ein Gefühl von Zuneigung mit ihnen verbunden ist, dann ist man sich dessen bewusst, dass man eine Daseinsberechtigung hat, dass man nicht ganz und gar wertlos und überflüssig sein kann, sondern vielleicht für das eine oder andere taugt, weil man einander nötig hat und als Reisegefährten dieselbe Reise macht. Also, das Gefühl eines geziemenden Eigenwertes ist sehr abhängig von den Beziehungen zu anderen.

(Vincent van Gogh, 1853-1890, niederländischer Maler)

Zärtlichkeit und Güte

Zärtlichkeit und Güte drücken nicht Schwäche und Verzweiflung aus, sondern sie sind Zeichen der Stärke und Entschlossenheit.

(Khalil Gibran, 1883-1931, lib-amerikanischer Philosoph)

Das gute Beispiel

Das gute Beispiel ist nicht eine Möglichkeit andere Menschen zu beeinflussen, es ist die einzige.

(Albert Schweitzer, 1875-1965, elsässischer Philosoph, Arzt, Theologe)

Nachträgliche Geburtstagswünsche

Diese poetischen Worte passen für Geburtstage wie andere Anlässe. Ob kurz oder lang, schöne liebevolle Gedichte und Sprüche mit Textvorschlägen.

Lebenssprüche

Ob nachdenklich oder witzig, hier erhalten Sie eine schöne Auswahl tiefsinniger Sprüche über das Leben und die Liebe.

Spruch Zitat des Tages

Kluge Texte und Weisheiten des Lebens.

Monika Minder Weihnachtssprüche

Liebevolle Gedichte und kurze Sprüche für die Weihnachts- und Neujahrszeit. Beliebte und neue besinnliche Texte.

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