auf dieser Seite

Bücher+Geschenk-Tipps
Gute Links



Ähnliche Themen

Freiheit
Handeln



Weisheiten Themen

Anfang das Böse Chance Demut Ethik Freiheit Freundschaft
Geburtstag Gedanken Glück das Gute Handeln Hoffnung Ich Kraft Leben
Lebensweisheiten
Leiden Liebe
Maxime Mythos Mut Neujahr Normen Ohnmacht Philosophie Religion Seele Schmerz
Sprichwörter
Tugend Ursprung Verantwortung
Wahrheit Weihnachten
Weisheiten
Zeit
Zitate
zum Nachdenken




Gedanken

Gute Texte und schöne Gedanken, kritisch, satirisch, lebendig, tiefgründig, alltäglich, witzig, ernsthaft... .

Wahre Bedürfnisse

"Das Gute, dieser Satz steht fest, ist stets das Böse, was man lässt." Meinte jedenfalls Wilhelm Busch in seiner Bildergeschichte die Fromme Helene.

Wir sind eine Gesellschaft im Überfluss und leben auf Kosten anderer. Das ist das eine. Das andere, wir wissen es und machen munter mit. So munter, dass sogar Kritik und Alternativen vermarktet werden. Denn noch nie in der Geschichte der Menschheit haben so viele Personen am Wohlstand teilgenommen wie in unserer Gesellschaft.

Das scheint Argument genug zu sein, um alles beim Alten zu lassen. Unsere Bedürfnisse werden ja alle befriedigt.

Nur, was sind eigentlich unsere Bedürfnisse? Unsere wahren Bedürfnisse? Gibt es auch falsche? Hat man uns womöglich welche als wahr eingeredet?

Nicht nur welche, sondern viele. Das fängt schon damit an, was alles gesund sein soll und was nicht. Wann man aufzustehen hat, egal ob unser Biorhythmus das auch möchte. Was wir alles haben müssen, egal ob es Sinn macht und wir es wirklich brauchen. Wohin wir reisen sollen, welcher Beruf zu uns passt, ob und wieviel Nähe wir brauchen, was glücklich macht ... .

Wir dürfen uns ruhig fragen, ob wir ein ganzes Leben nach Vorgaben gelebt haben, nach Mustern, nach Traditionen und Normen und immer schön gegen den eigenen Biorhythmus, gegen die eigenen Bedürfnisse, gegen die eigenen Wünsche geschwommen sind.

Kein Wunder, wenn wir ausbrennen, depressiv werden oder sonstwie krank. Und oftmals ist es sogar eine Krankheit, die uns zeigt, dass es auch anders geht, dass ein Nein möglich ist und die nötige Abgrenzung neue Horizonte öffnet.

Die Frage, ob wir uns als Individuum noch ernst nehmen, tut sich auf. Wo wir uns doch in der angepassten Masse langsam aufzulösen scheinen.

Stellen wir uns doch einmal die Kinderfrage: "wenn ich gross bin, werde ich..." .

Was ist geblieben, was ist neu, was ist erfüllt worden, was ist noch offen...?

(© Monika Minder)

Der Reichtum, der keine Wünsche mehr offen lässt, kann sich selbst an der Sonne nicht mehr freuen.

(Wilhelm Vogel, 19./20. Jh)





Die Sorge um die äußere Wahrheit kennzeichnet unsern heutigen Tiefstand.

(Gustave Flaubert, 1821-1880)

ANFANGEN

Jeder Tag ist ein Neuanfang, sagte Georg Eliot. Meistens empfinden wir das nicht ganz so krass. Jeder Tag scheint dem vorherigen zu ähneln. Aufstehen, arbeiten, ins Bett gehen... .

Und doch, war da nicht gestern diese Begegnung, weil ich für einmal meinen Kaffee in einem anderen Lokal getrunken habe? Und der Anruf eines Freundes, den ich länger nicht mehr hörte. Abends die Zeit, die ich mir für ein Buch genommen habe, statt mich durch langweilige Sender zu zappen oder blabla auf sozialen Netzwerken abzusondern?

Kleinigkeiten, denken Sie. Vielleicht! Aber, sind es nicht gerade diese kleinen einfachen Dinge, die den Alltag bunt streichen? Schliesslich besteht die meiste Zeit unseres Lebens aus Alltag. Umso schöner, wenn wir ihn nach unserem Geschmack gestalten können.

Ein bisschen muss man den süssen Kleinigkeiten allerdings schon entgegen gehen. Ab und an eine andere Route wählen, um zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren, nein sagen, damit Raum für anderes entsteht, offen sein für das Hier und Jetzt... . Und schon entstehen viele kleine Glücks.

Anfangen braucht zuerst die bewusste Wahrnehmung unserer Gewohnheiten und Rituale.

(© Beat Jan, 15. Febr. 2017)

Wenn der Alltag dir arm erscheint, klage ihn nicht an – klage dich an, dass du nicht stark genug bist, seine Reichtümer zu rufen, denn für den Schaffenden gibt es keine Armut.

(Rainer Maria Rilke, 1875-1926)

FREIHEIT

Wir Menschen in der Überflussgesellschaft haben die Freiheit, zwischen verschiedenen Duschmitteln oder Fahrrädern und Autos oder Mineralwässer oder gar Smartphones... zu wählen, deren Unterschiede meistenteils belanglos sind.

Haben wir aber die Freiheit wirklich echt zu wählen?

Zum Beispiel reduziert zu konsumieren, dafür mehr Lebensqualität zu erhalten, wie weniger Lärm, mehr Grünzonen, bessere Luft ... .

Oder weniger lang arbeiten und doch eine interessante und erfüllte Arbeit zu machen. Statt eines teuren Autos eine bessere Wohnung oder ein eigenes Häuschen... .

Statt materielle Geschenke, mehr Gemeinsamkeiten... .

Statt sich messen mit dem, was wir haben und was die anderen haben, mehr teilen, mehr geben ... .

Würde sich damit der Pegel der Unzufriedenheit, des Neides, die daraus resultierenden Aggresssionen verändern?

Ausbruchsmöglichkeiten sind nicht nur im Konsum- und Produktionsverzicht zu suchen, als vielmehr in der Besinnung und Umstellung auf wertvollere Produktions-Ziele.

Wie etwa humanere Städte bauen und Wohnungen, in denen sich der Mensch besser entfalten kann. Dörfer wieder beleben und autarker gestalten, Grünzonen erhalten und schaffen...

Wir leben in einer extravertieren Welt, die laut, stinkig und hektisch ist, in der es um Selbstdarstellung und Äusserlichkeit geht. In dieser Welt fühlen sich viele Menschen gestresst, bedroht und unsicher.

Fahren wir so weiter, werden es in Zukunft nicht nur die Hochsensiblen sein, die darunter leiden. Burnouts und Depressionen sind längst zunehmend.

Gerade in der Produktion und Gestaltung ist es wichtig andere Seiten einzubeziehen, mit Menschen, die anders sehen und fühlen zusammen zu arbeiten. Es sind die Introvertierten und Hochsensiblen, die uns diese Werte zeigen können.

Gerade Wohn- und Nachbarschaftssituationen brauchen tiefgreifendere Überlegungen beim Bauen und bei der Gestaltung. Manche Menschen arbeiten zudem nachts und schlafen tagsüber, was bei hellhörigen Wänden zu ständigen Konflikten, zu Stress und Krankheit führen kann. Auch Materialien, die Schadstoffe enthalten.

Freiheit, wo wir uns für Werte entscheiden, die alle mit einbeziehen.

(© Monika Minder, 17. Jan. 2017)

> Freiheit Zitate Lebensweisheiten



Menschen Gedanken
Interessante Artikel zu Wichtigen und Unwichtigem im Leben.

Gedanken Zitate
Texte und Aphorismen zu aktuellen Themen.

Gedanken und Lebenssprüche
Tiefsinnige Worte und Sprüche über das Leben.

Bücher- + Geschenk-Tipps

Der Weg zur finanziellen Freiheit:
Die erste Million






Was ist Freiheit?:
Eine historische Perspektive






Praktisches Zettelkästchen mit
guten Zitaten






Reichtum ohne Gier:
Wie wir uns vor dem Kapitalismus retten


Mehr Lebensweisheiten

Anfang dasBöse Chance Demut Ethik Freiheit Geburtstag
Handeln dasGute Lebensweisheiten Ich Kraft
Weisheiten Maxime Mythos Normen Glück
Philosophie Religion Seele Schmerz Sprichwörter
Zitate Tugend Ursprung Zeit Verantwortung
Wahrheit Liebe Weihnachten Leben
Sprüche zum Nachdenken
Freundschaft Ohnmacht Hoffnung
Mut Neujahr Leiden

nach oben